AUF DEM RADAR

Steven Spielberg über «The Post», prominente Täter, «Titanic» vs. «Bild», verdeckte Recherche

Steven Spielberg: «Die Journalisten sind die Helden in dieser Geschichte.»

Mit seinem neuen Spielfilm über Katharine Graham und ihren Entscheid als Verlegerin der «Washington Post» 1971 die sogenannten Pentagon Papers zum US-Krieg in Vietnam zu veröffentlichen, will Regisseur Steven Spielberg auch für die gesellschaftliche Bedeutung des Journalismus werben: «Ich hoffe natürlich, dass der Film den Leuten ins Bewusstsein ruft, was es für einen Effort braucht, die Wahrheit zu finden und zu drucken», sagt er dazu im Gespräch mit Marlène von Arx in der Aargauer Zeitung.

Schulschiessereien: US-Zeitungen zeigen mehr Täter als Opfer

Berichten Zeitungen in den USA über Amokläufe an Schulen, dann zeigen sie auf ihren Titelseiten häufiger den Täter und seltener die Opfer. Das stellte ein Medienforscher der Universität Oregon fest, nachdem er rund 4000 Titelseiten nach drei Schulschiessereien ausgewertet hat. Beim Verhältnis zwischen Täter- und Opferbilder gibt es indes grosse Unterschiede. Während es nach dem Amoklauf an der Grundschule Sandy Hook bei 3 zu 1 lag zugunsten des Täters, betrug das Verhältnis nach der Bluttat an der Universität Virginia Tech 42 zu 1. Ausserdem zeigten die Zeitungn die Bilder der Täter in der Regel grösser als jene der Opfer. Der Forscher warnt, dass die prominente Präsenz der Mörder Nachahmungstäter motivieren könnte.

«Titanic» hat «Bild» mit gefälschten E-Mails aufs Glatteis geführt

Mitte Februar berichtete die «Bild»-Zeitung prominent darüber, dass der deutsche Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert mit einem russischen Internet-Agitator in Kontakt gestanden habe. Es soll darum gegangen sein, wie der Russe Kühnerts Kampagne gegen die neue grosse Koalition unterstützen könnte. Als vermeintliche Belege für die Korrespondenz zeigte «Bild» einige E-Mail-Ausschnitte. Für Fachleute war schnell klar: es handelt sich um Fälschungen. Jetzt meldet sich das Satire-Magazin «Titanic» zu Wort. Wir waren es! Wir haben der «Bild»-Redaktion die gefälschten Mails untergejubelt: «Eine anonyme Mail, zwei, drei Anrufe – und ‹Bild› druckt alles, was ihnen in die Agenda passt.» Aber stimmt diese Version, oder hat die «Titanic» einfach einen Fake auf den Fake gesetzt, wie Jan Böhmermann mit seinem #Varoufake? Auf Bildblog erklärt Moritz Tschermak plausibel, warum die «Titanic»-Version stimmt.

Verdeckte Recherche auch für ein «satirisches Experiment» zulässig?

Ein Mitarbeiter des Ringier-Magazins izzy gibt sich am Telefon als Major der Schweizer Armee aus und bringt einen richtigen Angehörigen der Armee dazu, ihm einen Wachtplan zu schicken. Allein Aufgrund der E-Mail-Adresse hätte der Soldat merken müssen, dass er es nicht mit seinesgleichen zu tun hat. Die Schweizer Armee sieht im Vorgehen mit der verdeckten Identität eine «Amtsanmassung» und behält sich rechtliche Schritte vor. Der Chefredaktor von izzy wiederum hält das Vorgehen für gerechtfertigt, da damit «die hierarchiegläubige Kultur in der Armee» aufs Korn genommen wurde. Medienethisch und auch medienrechtlich sind indes Zweifel angebracht, ob der Nachweis der militärischen Hierarchiegbläubigkeit nur mit dem Mittel der verdeckten Recherche erbracht werden konnte. Gemäss den Richtlinien des Presserats sind verdeckte Recherchen «ausnahmsweise zulässig, wenn ein überwiegendes öffentliches Interesse an den damit recherchierten Informationen besteht und wenn diese Informationen nicht auf andere Weise beschafft werden können». Der vorliegende Fall scheint diese Voraussetzungen nicht zu erfüllen.

Google greift den Medien unter die Arme, WWW-Erfinder gegen Internet-Giganten, Ombudsmann gegen Wutbürger, Verlage gegen sexuelle Belästigung

Wird Google vom «Frenemy» zum Friend der Medien?

Während sich Facebook als Partner für Medienunternehmen zunehmend unmöglich macht und auch explizit signalisiert, dass es nicht seine Aufgabe sei, «Verlage glücklich zu machen», versucht Google genau das zu tun. Obwohl der Suchgigant das Gros der digitalen Werbung absorbiert und den Medienhäusern nur ein paar Brosamen übrig bleiben, macht Google immerhin gute Miene zum bösen Spiel – oder vielleicht sogar mehr. Die Signale der letzten Tage und Wochen weisen in eine klare Richtung: Wo es nur geht, greift Google den gebeutelten Verlagen unter die Arme. Zuletzt mit der Ankündigung den Verkauf von Digitalabos zu unterstützen. Dabei sollen die Verlage die Kontrolle über die Kundendaten behalten können. Google verlangt lediglich eine Provision, die aber deutlich unter den 30% liegen soll, wie sie etwa Apple verlangt. Wandelt sich hier gerade ein «Frenemy», wie das Kunstwort für Freund und Feind ein einem heisst, zu einem richtigen Freund und Partner?

Datensouveränität: WWW-Erfinder will die Macht der Internet-Giganten brechen

Tim Berners-Lee will den Internet-Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben. Als er vor knapp dreissig Jahren das World Wide Web am Cern in Genf erfand, ahnte Berners-Lee nicht, dass ein paar Jahrzehnte später ein paar Grosskonzerne das Netz dominieren würden dank Geschäftsmodellen, die auf den Daten ihrer Nutzer basieren. Der Web-Pionier findet das keine gute Entwicklung. Ihm schwebt ein Netz vor, wo die Nutzer die Kontrolle über ihre Daten behalten können, gerade so sensible Angaben wie etwa Gesundheitsdaten, die heute von allerlei Apps und Diensten erfasst werden. «Wer dann von einem Anbieter zum anderen wechseln möchte – etwa von Fitbit zu Apple Health – entzieht dem alten Anbieter die Rechte und gewährt sie dem neuen», beschreibt Enno Park in t3n das Konzept. Anwendungen, die auf diesem Modell basieren, gibt es zwar noch keine, erst ein paar Prototypen. Kein Wunder auch: «Startups, die ‹das nächste Facebook› anbieten, aber Daten nicht selbst sammeln, werden Schwierigkeiten bekommen, Investoren zu überzeugen», so Park weiter. Aber Berners-Lee bleibt dran.

Wie der SRF-Ombudsmann einen Wutbürger abfertigt

Andere hätten ein solches Schreiben ignoriert oder direkt geklagt. Nicht so Roger Blum, Ombudsmann der Deutschschweizer Programme der SRG. Blum reagierte auf einen wütenden Rundumschlag gegen Radio und Fernsehen, Bundesrätin Doris Leuthard und gegen die Ombudsstelle in der Art, wie er auch andere Beschwerden behandelt. Punkt für Punkt geht er auf die teils wirre Kritik ein, widerlegt den Zensur- und Propaganda-Vorwurf fakten- und quellenreich. Nachdem er die Beschwerde inhaltlich abgearbeitet hat, kommt er zu deren Form. Und hier teilt er dem Beanstander unmissverständlich mit: «Ihre Beanstandung ist in einem Ton verfasst, der inakzeptabel ist und jeglichen Anstand vermissen lässt.» Bei der Staatsanwaltschaft Graubünden hat Blum Strafanzeigeeingereicht, vor allem deshalb, weil der Absender forderte, Bundesrätin Leuthard und ihr Departement seien in ein Konzentrationslager einzuweisen.

Was Schweizer Verlage unternehmen gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Was tun Schweizer Medienhäuser um sexuell übergriffiges Verhalten von Mitarbeitenden zu sanktionieren? In allen grossen Unternehmen exisiteren Richtlinien und Leitfäden, die das nicht tolerierbare Verhalten beschreiben. Bei der SRG sind das etwa «zudringliche Körperkontakte», «unnötige Berührungen», aber auch «anzügliche Bemerkungen», «sexistische Sprüche und Witze», «aufdringliche und taxierende Blicke», Stalking, Annäherungsversuche oder ein SMS mit sexistischem Inhalt. Der Kleinreport hat sich in der Branche umgehört und es klingt überall gleich: «In Schweizer Medienhäusern wird sexuelle Belästigung nicht akzeptiert.» Nur: Ein Kodex allein schafft nicht automatisch ein Klima, das es den von Übergriffen Betroffenen ermöglicht und erleichtert, das Erlebte den dafür vorgesehenen Stellen zu melden.

Wo das Geschäft mit Digitalabos floriert, Google bringt den Medien massig Traffic, die Quelle in der Krise, Korrespondenz mit Köppel

Schwedische Zeitungen verkaufen Rekordzahl an Digitalabos

Nutzer wollen nicht für digitalen Journalismus zahlen? In Schweden schon. Und das gleich massenweise. Das Boulevardblatt Aftonbladet zählt inzwischen 250’000 Digitalabos – und das in einem Land mit 10 Millionen Einwohnern. Für einen Abopreis zwischen umgerechnet sieben und 20 Franken erhalten die Kunden Zugriff auf sämtliche Artikel. Für die höheren Tarife gibt es Zusatzangebote wie Podcasts oder Spielfilme auf einer Streamingplattform. Dass der Erfolg von Aftonbladet keine Ausnahme ist, zeigen auch die Zahlen der Qualiätszeitung Dagens Nyheter, die in nur zwei Jahren 100’000 Digitalabos verkaufen konnte.

Wenn die Quellen zu versiegen drohen

«Was machen wir in Zukunft mit Zitaten, Zitierungen und Verlinkungen, wenn Info-Bits jederzeit gegen andere Info-Bits ausgetauscht werden können?», fragt Florian Felix Weyh in einem wissenschaftsphilosophischen Essay. Bietet Blockchain eine Lösung? Oder taugt am Ende doch nur das gute alte Papier als verlässlicher Quellenbeleg?

Instinktmensch Köppel

Eine aufschlussreiche Korrespondenz zwischen Roger Köppel und Nikolaus Wyss, Sohn von Schriftstellerin und «Magazin»-Gründerin Laure Wyss. Der Weltwoche-Chef und SVP-Nationalrat wollte von Wyss eigentlich nur wissen, ob er der Sohn von Laure Wyss sei. Daraufhin entspinnt sich ein Dialog, der viel über Köppels politisches und publizistisches Selbstverständnis aussagt. So gesteht der streitbare Journalist, dass er sich als instinktiven Menschen verstehe und weniger strategisch und politisch. Wyss, der bis 1991 selber als Journalist gearbeitet hatte, tut sein Unbehagen kund über die Wirkung der Weltwoche und Köppels Politik. «Ich halte die Schweiz für eine feinziselierte soziale Skulptur, die durch grobes Handeln und durch mangelnde Solidarität durchaus ihrer grossen Vorteile verlustig gehen kann.» Wyss kann Köppels Antwort leider nicht im Wortlaut dokumentieren, da dieser seine Aussagen nicht im Wortlaut zur Veröffentlichung auf Wyss’ Blog freigab. Nur so viel: Auch Köppel sieht die feinziselierte Schweiz in Gefahr, weshalb er eben in die Politik gestiegen sei. Sicher hätte er sich zuweilen unnötig drastisch ausgedrückt. Keiner sei schliesslich perfekt.

Getrübte Freude über Freilassung, teures Zeitungspapier, rechte Info-Krieger, begehrter Snack Content

Deniz Yücel: Einer ist frei, mehr als 150 bleiben im Gefängnis

Auf die Meldung von der Freilassung von Deniz Yücel, dem ein Jahr lang in der Türkei inhaftierten Korrespondenten der «Welt», folgte ein bitterer Nachgeschmack. Gleichentags wurden sechs andere Journalisten zu lebenslanger Haft verurteilt. Damit befinden sich in der Türkei weiterhin mehr als 150 Medienschaffende im Gefängnis. Viele, wie Yücel, ohne Anklage, inhaftiert ausschliesslich aufgrund ihrer Berufstätigkeit. Daran erinnert «Zeit Online» mit einer Liste sämtlicher 155 Journalistinnen und Journalisten die der türkische Staat weggesperrt hat.

Deutsche Zeitungsverlage sorgen sich wegen gestiegenem Papierpreis

Auch das noch! Als sorgte der digitale Wandel nicht schon für genügend Ungemach bei den Zeitungsverlagen, steigt nun auch noch der Papierpreis. Eine Tonne Zeitungspapier kostet in Deutschland neu 485 Euro, bisher waren es 425. Ein Grund für den Anstieg sei die Nachfrage aus China und Indien, schreibt Gregory Lipinski in Meedia. Dorthin exportierten deutsche Hersteller inzwischen beträchtliche Mengen. Ausserdem wurden viele Fabriken geschlossen nach Jahren mit Überkapazitäten. Doch jetzt schlägt das Pendel zurück.

Frontbericht aus dem Info-Krieg

Die Aktion war von langer Hand geplant und der Schauplatz gezielt ausgewählt: rechtsextreme Internet-Aktivisten aus dem Umfeld der sogenannten Identitären Bewegung kaperten die Diskussion um den ARD-Film «Aufbruch ins Ungewisse». Darin wird das Fluchtszenario von heute auf den Kopf gestellt: Deutsche flüchten massenweise nach Südafrika. Für Rechte eine Provokation. Als Einfallstor diente den rechtsradikalen Trollen, die dem Netzwerk «Reconquista Germanica» zuzuordnen sind, der offizielle Twitter-Hashtag zum Film, wo sie ihre Porpagandabotschaften placierten. Dass es sich nicht um eine spontane Aktion handelte, zeigen interne Diskussionen der Trolltruppe, sowie präpariertes Bildmaterial, das sie gezielt verbreiteten. Mit nur rund 230 involvierten Twitter-Accounts haben sie es geschafft, die Diskussion in ihre Richtung zu lenken. Für das Medienblog Übermedien hat Laura Lucas das ganze Ausmass der rechten Kampagne analysiert.

Rezept: Info-Häppchen für zwischendurch

Snack Content ist gefragt – diese Info-Häppchen, «die leicht bekömmlich sind, gut schmecken und nicht zu lange aufhalten». Etablierte Formate dafür sind etwa animierte GIFs, Memes, Kurzvideos, Infografiken und Cinemagraphs. Klar, dass bei einer Aufmerksamkeitsspanne von gerade noch ein paar Sekunden mit der Smartphonenutzung alle Inhalte-Anbieter möglichst schmackhafte Snacks bereitstellen wollen. Wie das am besten geht, hat Cornelia Dlugos für das Magazin t3n aufgeschrieben.

Wir Service-public-Profiteure, ade alte Mediendemokratie, Adblocker und Krypto-Mining, Blockchain im Mediengeschäft

Wer alles vom Service public profitiert (sogar jene, die ihn nicht nutzen)

Warum sollen auch jene eine Medienabgabe bezahlen, die ein damit finanziertes Angebot gar nicht nutzen? In der «Republik» geben die Medienwissenschaftler Mark Eisenegger und Linards Udris Antworten auf jene Frage, die den Gegnern öffentlich finanzierter Medien als Argument für die Gebührenabschaffung dient, so auch aktuell im Abstimmungskampf um «No Billag». Von Service-public-Medien profitiere das gesamte Mediensystem, schreiben Eisenegger und Udris, die sich dabei auf zahlreiche internationale Studien stützten. Mit der Abschaffung von Service-public-Medien «würde nicht nur ein sehr hochwertiger Teil des Mediensystems wegbrechen, sondern es würde auch die Qualität der anderen Anbieter leiden, weil Benchmarks verloren gingen, an denen sich auch die Privatmedien orientieren.» Einen weiteren indirekten Effekt sehen die Autoren bei der gesellschaftlichen Integration, wobei sie darunter mehr verstehen als nur den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und Landesteilen der Schweiz, sondern auch den Beitrag des Service public für die «zahlreichen Schweizen» (Thomas Maissen), für alt und ganz jung, die nicht zur «werberelevanten Zielgruppe» zählen oder für Sinnesbehinderte. Das Fazit: «Service-public-Medien bieten eine kommunikative Infrastruktur, von der wir alle profitieren.»

Medienwandel und Demokratie: wir stehen an einem Wendepunkt

«Ich würde sagen, wir sind im Moment in einer Übergangsphase von der Mediendemokratie alten Typs, gekennzeichnet durch klares Agenda-Setting und Gatekeeping von Journalistinnen und Journalisten, hin zu einer Empörungsdemokratie; jeder kann sich nun zuschalten.»
Medienwissenschaftler Bernhard Pörsksen im Gespräch mit Claudia Schwartz in der NZZ.

Online-Werbung: Adblocker ausschalten oder Krypro-Währung schürfen

Das US-Magazin Salon.com geht neue Wege im Umgang mit den ominpräsenten Adblockern. Während andere Verlage, etwa Tamedia, die Leute zur Kasse bitten, wenn sie die Seite ohne Werbung sehen wollen, zapft Salon Rechenleistung der User an. Damit wird die Krypto-Währung Monero geschürft. Die Einnahmen davon kommen dem Verlag zugute. Doch der Anbieter der Schürf-Software gibt zu bedenken, «dass erst eine lange Verweildauer mit entsprechender User-Anzahl zu akzeptablen Einnahmen führt.»

Mit Blockchain den wahren Wert von Medieninhalten eruieren

Eine Personalie mit Signalwirkung: Der Entwicklungschef der «Washginton Post» verlässt die Zeitung in Richtung des Start-ups po.et, das mit der Blockchain-Technologie dem Mediengeschäft neuen Schwung verleihen will. Wie Jarrod Dicker gegenüber dem Fachmagazin Ponyter erklärt, sieht er das zentrale Problem darin, dass man heute nicht wisse, was journalistische Inhalte eigentlich wert seien. Das sei auch der Grund, warum die Verlage immer wieder auf Probleme stiessen bei der Tarifbemessung für Werbung und Abos. Mit einer Blockchain-basierten Plattform, die es erlaube «Inhalte besser zu organisieren, zu speichern und zu schützen», werde es möglich sein, einen Marktplatz zu schaffen, wo der Wert der Inhalte von der Community bewertet und bemessen werden könne, glaubt Dicker.