Thema mit 106 Beiträgen

Deutschland

Schriftleiter, nicht Journalist

Vor 80 Jahren, am 4. Oktober 1933, wurde im Deutschen Reich das Schriftleitergesetz verabschiedet. Es machte aus freien Journalisten verbeamtete Propagandabeauftragte. Die Führung der Nationalsozialisten liess keinen Zweifel daran, dass damit die Meinungsfreiheit abgeschafft ist.

Wer kann, zieht hier hin

Monika Zech von der «Tageswoche» verbringt Mitte Januar drei Tage in Berlin-Neukölln. Ihr Bericht darüber bleibt an der Oberfläche und kommt mindestens fünf Jahre zu spät. Der Titel des Artikels ist faktisch falsch. So ist das keine Alternative zur «Basler Zeitung».

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Mein Schatz hat’s Grün so gern

Drei verschiedene Befragungen belegen klar, wem die deutschen Journalisten politisch nahe stehen: Den Grünen. Ob diese Haltung eine Auswirkung hat, ist nicht bewiesen. Es deutet aber Vieles darauf hin.

Deutsche Demagogen

Die Stimmungsmache der deutschen Medien gegen Griechenland basiert auf Wohlstands-Chauvinismus und Geschichtsvergessenheit.

Abwarten im Windschatten

Die Schweizer Verleger hatten sich zum Ziel gesetzt, in diesem Jahr auf die Einführung eines Leistungsschutzrechts hinzuarbeiten. So schnell geht das aber nicht. An der wiederaufgeflammten Diskussion in Deutschland will sich der Verband Schweizer Medien nicht beteiligen.

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«Dicke Frauen gehören in den Zirkus»

Bei Britt Hagedorn auf Sat.1 wird seit über elf Jahren wochentags um 13 Uhr über Beziehungsfragen diskutiert. Als Redaktionspraktikant ist der Zürcher Alexander Wenger für drei Monate mittendrin im täglichen Wahnsinn zwischen Sex und Betrug. Nicht nur Vaterschaft, Schwangerschaft und Geschwisterschaft werden mit Tests erwiesen, auch für Lügen steht ein Detektor bereit. Gesucht wird nichts Weiterlesen …

Existenzängste

Die Aussage von SVP-Nationalrätin Natalie Rickli, dass sie die Masse der Deutschen in der Schweiz störe, veranlasst die Schweizer Medien, die x-te Grossdebatte über Deutsche in der Schweiz loszutreten. Die neue Konkurrenz durch gut ausgebildete Arbeitskräfte beschäftigt Journalisten auch deshalb, weil es um die eigene Existenz geht.