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Edito

«Wissenschaftsjournalismus wird abgelöst durch Wissenschafts-PR»

Der Wissenschaftsjournalismus wird gleich doppelt geschwächt: Einerseits fehlt es an Ressourcen und Fachpersonal auf den Redaktionen, andererseits gibt es immer mehr von der Privatwirtschaft gesponserte Forschung, was es den schwachen Redaktionen wiederum schwerer macht, PR als PR zu erkennen. Oder wie es Medienforscher Stephan Russ-Mohl im Magazin Edito auf den Punkt bringt: «Wissenschaftsjournalismus wird abgelöst durch Wissenschafts-PR, die sich als Wissenschaftskommunikation tarnt. Keine guten Aussichten.»

Tschüss Traumjob

Dass Journalistinnen und Journalisten Jobs kündigen und neue annehmen, kommt oft vor. Etwas seltener geschieht dies, wenn es eigentlich ein Traumjobs war. Noch seltener nennen Kündigende die Situation in der Medienbranche als Kündigungsgrund. EDITO+KLARTEXT hat mit zwei von ihnen gesprochen.

Journalistisches Schreiben – Ausbildung für Quereinsteiger

Journalistische Fähigkeiten sind in Medien und Kommunikationsabteilungen stark gefragt. Der Bildungsgang «Journalismus» vermittelt Ihnen sämtliche Arbeitsschritte von der Idee über die Recherche bis zum fertigen Text, sowohl traditionell wie online. Der Bildungsgang startet am 9. Mai ’19 und dauert 2 Semester (172 Lektionen). Nächster Informationsanlass: 17. April 2019, 18.00 Uhr.

Die Schlaumeier von Avenir Suisse

Der Think tank der Wirtschaft schlägt eine Agenda zur Medienförderung vor. Danach würden die privaten Medienunternehmen von Staats- und Gebührengeldern profitieren und die SRG als Sender abgeschafft.