Thema mit 7 Beiträgen

So schreibe ich

«Ich fühl mich dann wie ein laufendes Aufnahmegerät.»

So schreibe ich: Der Feuilletonist und Reporter Caspar Shaller sprach mit der MEDIENWOCHE über sein Schreiben anhand seiner WOZ-Reportage aus den USA und einem «Friday»-Magazine-Porträt über Megan Fox. «Ich sehe mich in diesem Text», sagt Caspar Shaller, als er ihm sechs Jahre nach Erscheinen zur Lektüre vorgelegt wird. Es handelt sich um ein Porträt der Weiterlesen …

«In meinem Kopf seh’ ich dann die klischierten Kinder»

So schreibe ich: Meret Michel lebt in Beirut und berichtet als freischaffende Reporterin aus dem Nahen Osten. Mit der Medienwoche sprach sie über ihr Schreiben am Beispiel einer positiven Geschichte über Trümmer und Bücher in Mossul. Viele Reporter*innen setzen auf Mitleid. Natürlich versuchen sie das mehr oder minder subtil zu tun. Es ist naheliegend: Mitleid Weiterlesen …

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So schreibe ich: «Vor dem ersten Gegenlesen krepiere ich fast»

So schreibe ich: Rafaela Roth hat den Sprung vom Nachwuchstalent zur gestandenen Schreiberin geschafft. Als Reporterin des «Tages-Anzeigers» fällt sie vor allem durch thematische Breite und stilistische Versiertheit auf. Wie sie das macht? Mit der MEDIENWOCHE hat sie über ihren Artikel «Liberté, Egalité, SVP» gesprochen, eine Geschichte der Gleichstellungsgegnerschaft der SVP. Es ist so verlogen. Weiterlesen …

«Im Moment bin ich praktisch immer im Tunnel»

So schreibe ich: Carlos Hanimann war zehn Jahre lang WOZ-Reporter, widmete sich dort zuerst dem Sport, später auch den erschütternden Themen. Seit knapp einem Jahr ist er Teil der Gründungsredaktion der «Republik». Für die Serie «So schreibe ich» spricht Hanimann mit der MEDIENWOCHE über den Artikel «Mit GPS in die Grauzone», seine Arbeit im «Tunnel» Weiterlesen …

«Manchmal höre ich zum Schreiben stundenlang dasselbe Lied»

So schreibe ich: Die Journalistin Sarah Jäggi («Zeit» Schweiz) über ihren strukturierten Zugang zum Schreiben und der persönlichen Begegnung als Schlüssel für gelungene Porträts anhand ihres Artikels «Narziss und Goldzahn» über das Filmemacherpaar Lisa Brühlmann und Dominik Locher in den Schweiz-Seiten der «Zeit». Ein Porträt kann eine Organisation, ein Projekt oder eine Person vorstellen. In Weiterlesen …

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«Was kürzer als 35’000 Zeichen ist, finde ich heute schwierig»

So schreibe ich: Urs Mannhart über seine Reportage «Von Männern und Wölfen», erschienen in «Reportagen» Nr. 37. Aus den Beobachtungen und Notizen von zwei dreiwöchigen Kirgistan-Reisen ist auch eine Kurzgeschichte entstanden, die Mannhart beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt vorgelesen hat. Über die Arbeitsweise eines Grenzgängers zwischen Literatur und Journalismus. «Ich bin mit Schreibabsicht nach Kirgistan gefahren, Weiterlesen …

«Habe ich ein Thema gefunden, male ich Mindmaps»

So schreibe ich: Nina Kunz über ihre Kolumne «Die Blue Whale Challenge» in der Rubrik «Lexikon der Gegenwart» im «Magazin» vom 9. September 2017. Die grösste Herausforderung sei es hier gewesen, «den Grat zwischen Voyeurismus und Aufklärung zu finden». Nina Kunz schreibt eine Kolumne über die «Blue Whale Challenge», ein Internetspiel, das Teenager zum Selbstmord Weiterlesen …