DOSSIER mit 15 Beiträgen

Videojournalismus

«Bild mit Ton»: Beissend böse und herrlich absurd

Sie haben wenig Schlaf, aber viel Spass: Lara Stoll, Cyrill Oberholzer und Dominik Wolfinger stellen gerade die zweite Staffel von «Bild mit Ton» fertig. Die TV-Satire ist das abgefahrenste, was man hierzulande im TV zu sehen bekommt. Was sie dazu bewogen hat – und wie es weitergeht, offenbaren die drei Macher im Interview.

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Sehen und verstehen: SRF und NZZ mit neuen Erklärformaten zur E-ID-Abstimmung

Wer sich kurz und kompakt zu einer komplexen Abstimmungsvorlage wie dem E-ID-Gesetz informieren will, schaut ein Erklärvideo. Dieser Tage zeigten NZZ und SRF News neue Formate. Wir haben bei den Redaktionen hinter die Kulissen geschaut und eine Befürworterin und einen Gegner die neuen Videos kommentieren lassen. Journalismus heisst vereinfachen. Auch komplexe Sachverhalte muss eine Redaktion Weiterlesen …

Ein Trend geht um: Politiker machen Web-TV

Roger Köppel macht es, Claudio Zanetti macht es, ebenso wie Thomas Matter. Aber nicht nur SVP-Nationalräte haben Video im Web als direkten Kanal zu ihrem Publikum entdeckt. Auch Cédric Wermuth von der SP macht es, wobei er im Gegensatz zu den SVP-Kollegen mit den Formaten experimentiert und dabei stark auf den Dialog setzt, etwa via Facebook Live. Die Tages-Anzeiger-Autoren Alan Cassidy und Philipp Loser gehen dem Trend auf den Grund und blicken dazu in die USA, wo Politiker schon länger ihre eigenen Medien geschaffen haben. Warum das so ist, erklärt der Medienwissenschaftler Tobe Berkovitz so: «Ursprünglich ging es für Politiker darum, mit den traditionellen Medien so gut wie möglich zurechtzukommen. Dann begannen sie, missliebige Medien zu umgehen.» Heute sei man bei den «Medien 3.0» angelangt: «Viele sagen sich: Was kümmert es mich, was die Medien über mich sagen? Ich bastle mir einfach meine eigenen.»

Trauerspiel: Journalismus auf Youtube

YouTube ist bunt, lustig, schön und laut. YouTube bietet für viele unterhaltsame Themen seit Jahren die passende Plattform. Doch Journalismus lohnt sich auf YouTube nicht. Zumindest hier bei uns in Deutschland.

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Videojournalismus: Innovation schafft Abhängigkeit

Wenn sie niemand sieht, ist die spektakulärste Live-Aufnahme nichts wert. Jederzeit- und Überallvideo funktioniert nur, solange auch ein Netz für die Übertragung bereitsteht. Eigentlich banal. Aber deshalb nicht weniger zentral. Schliesslich geht es um die Zukunft des Journalismus beim mobilen Videostreaming.