DOSSIER mit 8 Beiträgen

Ausbildung

MEDIEN

Die Lesetipps dieses Themenbereich werden kuratiert von Nick Lüthi. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

Iwan Rickenbacher: «Nein, das MAZ ist nicht fein raus»

Sesselrücken an der grössten Journalistenschule der Schweiz, dem MAZ in Luzern: Nach elf Jahren als Präsident tritt Iwan Rickenbacher per Ende 2015 zurück. Der 72-Jährige übte das Amt elf Jahre lang aus und hat dabei einen Wandel erlebt, der heftiger kaum hätte sein können. Zeit also für ein Abschiedsgespräch.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Für sie ist Journalismus weiterhin ein attraktiver Beruf

Was kommt man heute dazu, den Journalismus als Traumberuf zu bezeichnen? Es gibt fürwahr Attraktiveres und Lukrativeres. Denkt man. Stimmt aber nicht. Allein an der Fachhochschule ZHAW in Winterthur bewerben sich jährlich hunderte junger Leute für einen Studienplatz in der Journalismusausbildung; ein Teil davon wird frühzeitig in PR und Kommunikation wechseln. Aber einen Grossteil zieht es in die Medien. So auch jene fünf jungen Männer und Frauen, die das Online-Magazin Vice befragt hat. Die Gründe für ihre Studienwahl sind die gleichen wie schon seit je. Eine «Herzensangelegenheit» sagt Samuel (27), «am Puls der Gesellschaft sein können», sagt Vanessa (22). Die aktuelle Befindlichkeit der Branche kümmert sie wenig, und wenn, dann betrachten sie den Medienwandel als Chance und Herausforderung. Dass ihr Optimismus berechtigt ist, zeigen die zahlreichen ZHAW-Diplomierten, die in den letzten Jahren gut Fuss gefasst und tatsächlich Traumstellen in den Medien gefunden haben.

Was Journalisten wissen müssen

Die FAZ stellt die Aufnahmeprüfung für die Henri-Nannen-Schule als «härtesten Wissenstest für Journalisten» vor. Auch die Journalistenschule selbst nennt den Katalog «ziemlich herausfordernd». Kennen Sie zum Beispiel die richtige Antwort auf diese Frage: «Casey ist der Bruder von Ben, und der hat sich vor einiger Zeit von Jennifer getrennt. Welche drei Personen sind gemeint?»

Res Strehle: «Die aktuelle Diffamierung von Journalisten ist einzigartig»

Erstmals ist ein Journalist Präsident der grössten Schweizer Journalistenschule. Res Strehle, WOZ-Mitbegründer und zuletzt «Tages-Anzeiger»-Chefredaktor, steht seit einem Jahr dem MAZ in Luzern vor. Im Interview sagt er, warum Journalisten sterblich geworden sind. Und wieso er seinen Beruf immer noch fantastisch findet.

Die perfekte Journalistenausbildung

Die Digitalisierung öffnet Gräben: zwischen Ausbildnern und Studis, zwischen der Branche und den Journalistenschulen, zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Eine journalistische Ausbildung mit Zukunft muss diese Gräben schließen. Nur wie? Unsere Autorin Alexandra Stark hat da eine Idee.

Ad Content