DOSSIER mit 80 Beiträgen

Sportjournalismus

MEDIEN

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Ein berührendes Stück Sportjournalismus

Es ist eine Weltreise auf der Suche nach dem richtigen Fussballclub, denn Jason, 12 Jahre alt und Autist, will Fan eines Vereins werden. Für ihn ist das ein rationaler Prozess und kein Bauchentscheid. Bevor er sich festlegen kann, muss er alle Clubs dieser Welt kennen. Also reist er mit seinem Vater von Stadion zu Stadion, um das Profil seines Favoriten zu schärfen. Fabian Scheler, Sportredaktor der «Zeit», begleitet Jason und seinen Vater an ein Fussballspiel zu Celtic nach Glasgow. Herausgekommen ist eine berührende Reportage, die einem den oft stereotypisierend dargestellten Autismus verständlicher macht, indem wir durch die Augen des jungen Protagonisten auf den Fussball und die Fankultur blicken.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Reif für die Champions League

Heute Abend geht es wieder los mit einer weiteren Saison der europäischen Fussball Champions League. Für Genuss und Verdruss vor dem Fernseher sorgen nicht nur die Mannschaften auf dem Spielfeld, sondern auch die TV-Kommentatorinnen und -Kommentatoren auf der Pressetribüne. Einer der eloquentesten und erfahrensten dieser Zunft ist der deutsche Sportjournalist Marcel Reif. Im Interview mit der «Basler Zeitung» erklärt Reif, wie er ein Spiel kommentiert, was die Zuschauer nicht mögen und warum er einen WM-Final anders kommentiert als ein durchschnittliches Bundesliga-Spiel. Im Kern brauche es «nur diese zwei Dinge», um kompetent zu kommentieren: «Fachkenntnis und Sprache, mehr nicht.»

Ja, es gibt eine Alternative!

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Leichtathletik als «Gegenwelt» zum Fussball

Geht es nach den Quoten, liegt König Fussball noch knapp vorn. Die Differenz beträgt nur 260’000 TV-Zuschauer auf 10 Millionen total. So schauten am Sonntag je mehr als 5 Millionen Menschen in Deutschland den Supercup zwischen Bayern und Frankfurt, wie auch die Leichtathletik-EM in Berlin. Solche Werte könnten auch daher rühren, dass der Fussball an Attraktivität verliert, während die Leichtathletik gewinnt: «Und es gelang den Veranstaltern [der Leichtathletik-EM], nicht nur ein kräftiges Lebenszeichen auszusenden, sondern den Anlass auch ein Stück weit als Gegenwelt zur von A bis Z durchprofessionalisierten Fussball-WM zu inszenieren, die vor einem Monat die ganze Welt in Atem hielt», schreibt Remo Geisser in der NZZ.

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