DOSSIER mit 49 Beiträgen

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Neue SDA mit altem Problem

Gestern präsentierte die Führung der frisch fusionierten Nachrichten- und Bildagentur SDA-Keystone ihr neues Unternehmen der Öffentlichkeit. SRF-Inlandredaktor Rafael von Matt sieht trotz grundsätzlich zukunftsfähiger Struktur als Multimedia-Anbieter ein Problem erhalten, das die alte SDA zu Streik und Krise geführt hatte nach dem Abbau von bisher 40 Vollzeitstellen: Der unternehmerische Spielraum der neuen SDA bleibt strukturell beschränkt, weil sie weiterhin den Medienunternehmen gehört, die den finanziellen Druck, der auf ihnen lastet an ihre Agentur weitergeben. Von Matt bilanziert: «Auch als fusionierte Firma bleibt Keystone-SDA also in der unangenehmen Position zwischen Hammer und Amboss.»

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Die SDA versucht heiklen Spagat

Die Schweizerische Nachrichtenagentur Keystone-SDA ist unter Druck. Nun wagt sie einen heiklen Schritt: Auf der Suche nach neuen Geldquellen erbringt sie neu PR-Dienstleitungen. PR und gleichzeitig unabhängiger Journalismus – wie geht das zusammen?

Das Rettungskonzept für die romanischen Medien steht

Eine neue von Bund und Kanton finanzierte Nachrichtenagentur soll das Bestehen der finanziell gebeutelten rätoromanischen Medien sichern. Das schlagen die Zeitungen und das Radio und Fernsehen aus dem rätoromanischen Sprachraum in einem gemeinsamen Konzept vor. Die romanische Sprachenorganisation zeigt sich begeistert.

AnzeigenleiterIn (80%)

Sie sind alleine verantwortlich für die Akquisition von Inseraten und weiteren Angeboten für unser Mitgliedermagazin. Sie betreuen unsere bestehenden Inserentinnen und Inserenten und gewinnen neue hinzu. Ebenfalls zu Ihren Aufgaben gehören das Redigieren der Texte für die Rubrik Mitgliederangebote, die umfassende Inserate-Administration, die Koordination mit der Druckerei, das Layouten der Inserateseiten sowie…

Wie die Nachrichtenagentur dpa Eilmeldungen vor Twitter-Fakes schützt

Fake-Tweets sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Zuletzt gelang «Titanic»-Redakteur Moritz Hürtgen ein Scoop: Mit seinem verifizierten Twitter-Account, aber neuem Profilnamen «HR Tagesgeschehen» meldete er Mitte Juni den Bruch der Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU. Mehrere Medien – darunter die Nachrichtenagentur Reuters – fielen darauf herein. Die dpa hat nun reagiert.

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Trau, schau, wem – Version dpa

Eigentlich ist die Verifikation von Text- und Bildmaterial gar nicht so schwer – und doch leisten sich selbst Redaktionen, die gemeinhin als seriös gelten, grobe Schnitzer und publizieren Halbgares und Halbwahres. Die deutsche Nachrichtenagentur dpa erklärt ihre fünf Grundregeln für die Überprüfung von zweifelhaften Inhalten. Was die Verifikation eigentlich erleichtern sollte: es sind oft Standardsituationen, die als Einfallstor für Falschmeldungen dienen. Etwa dann, wenn ein angekündigtes Ereignis unmittelbar bevorsteht. In solche Momenten kann man fast mit Sicherheit davon ausgehen, dass es irgendwelche Scherzbolde oder kommerziell motivierte Trittbrettfahrer gibt, die das Eintreffen als Erste vermelden – aber natürlich bewusst falsch.