DOSSIER mit 905 Beiträgen

Medienwoche Archiv

Blick strauchelt bei simpler Recherche

Wie läuft das nun genau mit diesem Twitter in Ägypten? Gibt es eine 140-Zeichen-Revolution? Oder zeigt die Internetblockade vielmehr, dass es auf Twitter und Facebook letztlich gar nicht ankommt, weil sich die Menschen auch ohne Internet verständigen und organisieren können? Solche Details kümmern blick.ch wenig, wenn es darum geht, zu behaupten: „Ägypter twittern sich frei“ Weiterlesen …

Die Akte Berlusconi

Die Akte Berlusconi (videos.arte.tv) 50-minütiger Dokumentarfilm über den Medienmogul, der Politiker spielt. Michael Busse und Maria-Rosa Bobbi waren für arte und ZDF in Italien unterwegs. Sie gehen auch der Frage nach Berlusconis Verbindung zur Geheimlogs P2 nach, können sich dabei aber nur auf zweifelhafte Aussagen von Licio Celli stützen, der Berlusconis Nähe zu P2 weder Weiterlesen …

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Eunuchen im Twitterland

Was Journalisten auf Facebook, Twitter und anderen Plattformen im Internet treiben, interessiert zunehmend auch ihre Arbeitgeber. Deshalb erlassen Schweizer Medienunternehmen Spielregeln für den Umgang ihrer Mitarbeiter mit Social Media. Sinnvolle Leitplanken oder unnötige Schikanierung? So spontan, wie die CNN-Journalistin Octavia Nasr in die Tasten gegriffen hatte, so schnell war sie ihre Stelle los – nach Weiterlesen …

Skandal am Communication Summit!

Skandalisierung und Emotionalisierung gehören seit jeher ins journalistische Repertoire. Gegenwärtig greifen Medien stärker zu diesen Mitteln als auch schon. Warum? In Zeiten verbreiteter Telefon- und Bildschirmrecherche aus dem unterkühlten Newsroom kann die Tuchfühlung zum Objekt des journalistischen Interesses schnell mal abhandenkommen. Die bleichen Inhalte bedürfen dann notgedrungen emotionaler Vitaminschübe, um sie geniessbar zu machen. Doch Weiterlesen …

Heiligt der Zweck die Mittel?

Zum Themenschwerpunkt Emotionalisierung der Medien am Communication Summit äussert sich auf medienwoche.ch auch die Wissenschaft in einem Pro (Vinzenz Wyss) und Kontra (Kurt Imhof). Dabei zeigt sich: Das Aufmotzen medialer Inhalte mit Gefühlen und Menschlichallzumenschlichem ist aus wissenschaftlicher Sicht nur mit Vorbehalten vertretbar.

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Das Märchen der Objektivität

Bei Journalisten werden menschliche Neigungen offenbar ignoriert. Man nimmt an, es handle sich bei ihnen um Personen ohne Machtstreben, die nur der Wahrheit verpflichtet sind. Nehmen wir Matthias Aebischer: Während 18 Jahren arbeitete er als Moderator und Redaktor völlig neutral für das Schweizer Fernsehen, unter anderem für die durchaus politischen Formate “Tagesschau” und “Club”. Im Weiterlesen …

Alles paletti…

…meinte Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument am diesjährigen Dreikönigstreffen, dem Stelldichein der Schweizer Verlagsszene. Da wird zwar in erster Linie Networking betrieben, an diesem Treffen sollen aber auch die Trends aufgegriffen werden. Und diesbezüglich dürfte die Einschätzung des Bündner Verlagsherrn ungenügend sein. Richtig ist, dass die Print-Gewaltigen mit den neuen Medien besser zurecht kommen, doch bestehen im Weiterlesen …