DOSSIER mit 950 Beiträgen

Medienwoche Archiv

Die Story hinter der Story-Mania (es geht um Geld)

Aneinandergereihte Multimedia-Häppchen wecken die Hoffnung, junge Leute mit journalistischen Inhalten zu erreichen. Snapchat ging mit dem Story-Format voran, Facebook zieht nun auf breiter Front nach. Für die Medien, die fleissig mitmachen, bedeutet das vor allem ein weiterer Kontrollverlust über die Distributionswege – und das grosse Geld streichen sowieso die Plattformen ein.

Sturm über Google oder nur im Wasserglas?

Zahlreiche Firmen haben ihre Budgets gestrichen oder blockiert, die für Werbung im Google Werbenetzwerk gesprochen waren. Damit reagieren sie mit PR-trächtiger Empörung auf den Umstand, dass ihre Werbeanzeigen in die Nähe von hetzerischen Webseiten und radikalen YouTube-Videos gebracht wurde, ohne ihr Wissen. Das Problem ist kleiner als nun der Eindruck entstanden sein könnte in Folge Weiterlesen …

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Harte Gesetze für Überwachung und gegen Whistleblower

Die britische Regierung setzt alles daran, den investigativen Journalismus zu kriminalisieren. Mit dem neuen Überwachungsgesetz und der geplanten Verschärfung der Bestimmungen für Whistleblowing würde der Preis für Enthüllungen, wie jene von Edward Snowden, massiv in die Höhe getrieben, sagt «Guardian»-Journalist und Buchautor Ian Cobain.

Das Breitbart-Paradox

Wie kommt es, dass so viele Schweizer Firmen auf dem Trump-nahen Nachrichtenportal breitbart.com Anzeigen schalten? Sie machen das nicht, weil sie die politischen Ansichten der Plattform teilen, sondern lassen ihre Werbung überall dort anzeigen, wo sich potenzielle Kunden aufhalten. Die Verantwortung für die Werbeauslieferung an zweifelhafter Stelle liegt im Grunde beim Betrachter selbst.

Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?

Jetzt gilt es ernst: Project R geht im Mai auf Geldsuche. 3000 Leserinnen und Leser sollen 750’000 Franken vorschiessen. Das ist kein unrealistisches Ziel. Für einen nachhaltigen Betrieb wird’s dann aber eng. Unser Autor hat gerechnet.

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Leider nur gut gemeint

Der Verband Schweizer Medien setzt zur Ehrenrettung der Branche an und behauptet einfach mal: «Fake News? Nicht in der Schweizer Presse». Eine unnötige und kontraproduktive Kampagne. Das Gegenteil von gut ist bekanntlich nicht schlecht, sondern gut gemeint. Gut gemeint ist auch eine aktuelle Kampagne des Verbands Schweizer Medien gegen «Fake News». Die Kernbotschaft, welche der Weiterlesen …

«Deville» machts vor

Die Ombudsstelle und die Unabhängige Beschwerdeinstanz wünschen eine prominentere Sichtbarkeit ihrer Arbeit in den Programmen von Schweizer Radio und Fernsehen. SRF signalisiert Bereitschaft, mit «Hallo SRF» eine Plattform zu bieten.