DOSSIER mit 6 Beiträgen

Netzpolitik

TECHNOLOGIE

Die Lesetipps dieses Themenbereichs werden kuratiert von Thomas Paszti. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

Ende der Schonzeit? Digitalsteuer für Techno-Konzerne in Europa

Google, Amazon, Facebook und andere Internet-Giganten sollen mehr Steuern zahlen. Das ist inzwischen eine Forderung, die in Europa von links bis rechts Unterstützung findet. Ein Teil der so eingenommenen Gelder könnte in die Medienfinanzierung fliessen. Kritiker warnen vor bedeutungslosen Erträgen und der erwartbaren Retourkutsche aus den USA. Als der britische Finanzminister Philip Hammond vergangene Woche Weiterlesen …

Online lernen – einfach und praktisch

Mit Mediametro ist das Lernen nur einen Klick von deinem Desktop entfernt. Fundierte Fachkompetenz ist heute in der Medienproduktion wichtig, denn die Aufgaben werden immer vielfältiger. Wir bieten interessierten Personen aus der Medienproduktion auf dieser Plattform eine breite Palette attraktiver Lernmittel zu aktuellen Themen…

Von Mautgebühren und Überholspuren im Internet

Die US-Regulierungsbehörde FCC hat beschlossen, die sogenannte Netzneutralität abzuschaffen. Doch was heisst das genau? Markus Beckedahl, Netzaktivist und Gründer des bekannten Blogs Netzpolitik.org, erklärt im Interview mit NDR Kultur, was der Entscheid in den USA mit Europa zu tun hat und was Netzneutralität für den Nutzer bedeutet. Das zentrale Problem sei nun, dass «wenige Telekommunikationsunternehmen und Kabelnetzbetreiber zukünftig viel mehr Macht darüber haben werden, zu bestimmen, was wie durch ihre Netze geleitet wird.» Wer «Mautgebühren» zahlt, kann sich künftig «Überholspuren» leisten und seine Inhalte auf schnelleren Wegen durch das Internet schleusen lassen. Beckedahl betont auch, dass Netzneutralität durchaus geschützt werden könnte, nämlich indem man öffentliche Infrastruktur für Kommunikation nicht komplett privaten Betreibern überlässt, sondern als Gesellschaft die Regeln vorgibt. Das nicht zu tun, sei ein Fehler gewesen. Und darum sei damit zu rechnen, dass auch in Europa nach US-Vorbild die Netzneutralität geritzt werde.

Innenminister stellt sich der Kritik

Thomas de Maizière hielt als erster Innenminister einen Vortrag auf der re:publica und sprach in einer Podiumsdiskussion über netzpolitische Entscheidungen der Bundesregierung. Dabei verteidigte er auch das Netzwerkdurchsetzungsgesetz.

Es gibt keine digitalen Grundrechte

Der Vorschlag für eine EU-Charta digitaler Grundrechte hat eine intensive Debatte entfacht. Neben positiven Kommentaren, vor allem durch die Initiatoren und Unterzeichner selbst, gibt es Kritik, vor allem am Zustandekommen der Charta und der Art, wie sie in der Öffentlichkeit platziert wurde und wird.

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