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E-Mail

«Wir wollen die E-Mail abschaffen»

Auch nach 47 Jahren hält sich die E-Mail tapfer als Kommunikationsinstrument. Deutsche Büroangestellte erhalten im Schnitt pro Monat 600 elektronische Mitteilungen. Dieser Flut wollen verschiedene Unternehmen den Garaus machen, allen voran «Slack». Matthias Hohensee und Michael Kroker porträtieren in der Wirtschaftswoche die aufstrebende Firma, die vor allem die unternehmensinterne Kommunikation von der «Kakerlake» E-Mail befreien will mit ihrer «webbasierten Kommunikationszentrale, in der alle Nachrichten zusammenfliessen. Geordnet nach Themen, Aufgaben oder Teams.»

Google macht E-Mail zur interaktiven «Postfach-Webseite»

E-Mail ist bekanntlich nicht totzukriegen. Die Uralttechnologie erfreut sich weiterhin grosser Beliebtheit, wie etwa der Newsletter-Boom der letzten Jahre zeigt. Als direkter Kanal zu den Kunden, ohne Umweg über eine Algorithmus-gesteuerte Plattform, dürfte sich die E-Mail noch lange halten. Aber die Form wird sich verändern. Google arbeitet daran, E-Mails interaktiv zu gestalten. Was an Interaktionen auf einer Website möglich ist, soll auch das elektronische Postfach erlauben. Die Inhalte der interaktiven E-Mails würden sich automatisch aktualisieren. So könnten z.B. die Inhalte eines Newsletters aktuell gehalten werden, auch wenn er erst ein paar Tage nach dem Eingang ins Postfach gelesen wird.

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Und bitte alles nochmals per Mail

Wer ein Unternehmen anruft, wird immer öfter gebeten, sein Anliegen in ein E-Mail zu packen. Das führt zu mehr Bürokratie – und ist schlicht unhöflich.

Grassierende Verarmung der fernmündlichen Kommunikation

Journalistinnen und Journalisten kennen die Situation besonders gut, aber nicht nur sie. Behörden, Firmen und Organisationen wollen nur noch per E-Mail kommunizieren. Telefon geht zwar schon noch, aber nur, wenn das Gesagte schriftlich bestätigt wird. Das generiert vor allem Leerlauf. Martin Wilhelm beklagt diesen Trend im Tages-Anzeiger und plädiert für den Griff zum Hörer, denn «am Telefon lassen sich Nachfragen stellen, Missverständnisse vermeiden und eine Beziehung zum Gegenüber aufbauen. Das Beharren auf Schriftlichkeit lässt auch die Kommunikation verarmen.»

Schluss mit den E-Mails!

Im Privatleben schreibt fast jeder Kurznachrichten mit Whatsapp. Jetzt verändern Chat-Programme wie Slack auch die Kommunikation im Büro. Klingt einfach, wirbelt aber manches durcheinander.

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Diskussion um Email-Stop nach Feierabend: Auch der Chef wird gelöscht

Nach Feierabend… geht die Arbeit für viele Deutsche oft weiter. Vor allem der dienstliche Email-Verkehr raubt vielen die Abendentspannung. Mit der elektronischen Dauererreichbarkeit muss Schluss sein, sagt Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück. Er fordert sogar die automatische Löschung von Dienstmails nach 19 Uhr – und befeuert damit die Diskussion um das „Recht auf Ruhe“, für das auch Weiterlesen …