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Tages-Anzeiger

«Die Pointe ist wie eine Festung, die man einnehmen muss»

Der Cartoonist zeichnet das Bild, der Leser textet die Zeile: Im letzten Dezember führte der Tages-Anzeiger die sogenannte Schaadzeile ein. Seitdem hat Haus-Karikaturist Felix Schaad elf Zeichnungen gefertigt und der Leserschaft die Möglichkeit geboten, selbst kreativ zu sein. Ein gelungenes Experiment mit Publikumspartizipation?

Um Aufklärung wird gebeten

Es ist die Aufgabe des Journalismus, in Dunkelkammern zu leuchten, Mächtigen und Einflussreichen auf die Finger zu schauen. Aber ein paar Standards sollten schon eingehalten werden. Offene Fragen zu den «Panama Papers», Teil 2.

Die blinden Flecken der «Panama Papers»

Wer ist die Quelle? Wie ist sie an die Informationen gelangt? Woher weiss ich, dass das alles echt ist? Und vor allem: cui bono? Essenzielle Recherchefragen, welche die Hundertschaften von Journalisten im Fall der «Panama Papers» bisher nur ungenügend oder gar nicht beantwortet haben.

Ad Content

Kopflose Produkte

Ringier schafft den «Blick»-Chef ab, bei Tamedia teilt ab 2016 eine Person die Leitung von Tages-Anzeiger und Sonntagszeitung: Bei den Grosskonzernen hat der Chefredaktor ausgedient. Dafür gibt es neu Kanalverantwortliche, die den Content marktförmig konfektionieren. Die publizistische Verantwortung wird so verwischt.

Die ganze Zeit das ganze Bild

Die von Ulrik Haagerup angestossene Debatte um einen konstruktiven Journalismus treibt erste Blüten. Zeitungen richten Ressorts ein für positive Nachrichten, in der Flüchtlingsdebatte bemühen sich Medien, das ganze Bild zu zeigen. Das allein reicht aber nicht. Es geht viel mehr um eine Justierung des journalistischen Kompasses auf eine permanente 360-Grad-Perspektive.