von Redaktion

«Konstruktive Gespräche»

Lange waren die Fronten verhärtet zwischen den Verlegern und der SRG, wenn es um die Frage ging, wie weit sich das öffentliche Radio und Fernsehen im Internet ausbreiten dürfe. Nun scheint Bewegung in die Gespräch zu kommen. Das war am Communication Summit am letzten Dienstag in Zürich zu erfahren.

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Leserbeiträge

Ralf Turtschi 09. Februar 2012, 11:12

Interessant wird der Markt durch die angekündigte technisch mögliche Pufferung der Inahlte, die mobil oder per Bluetooth auf den Fernseher übertragen werden können. Die Gebundenheit an Ort und Zeit beim Fernsehen wird in Zukunft nicht mehr zu halten sein. Wenn die Politik schon die Gebühren als allgemeine Steuer auf mobile Endgeräte erhebt, dann wollen wir Konsumenten auch mobil konsumieren. Die Fernsehstationen sind heute längst nicht mehr die einzigen, die bewegte Inhalte produzieren. Mit einem minimalen Equipment (Fotokamera, iMovie) können bewegte Bilder produziert und verteilt werden. Wie die Gebühren dannzumal verteilt werden, ist eine andere Frage. Youtube produziert heute einiges mehr an Nutzern wie die SRG. Ob wir uns mit staatlich motivierten Gebührengeldern weiterhin eingekaufte Soaps und Spielshows leisten wollen oder ob die Nachrichtenübermittlung mittlerweile auch über andere Kanäle funktioniert, bleibe dahingestellt.

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