Tag mit 102 Beiträgen

Tamedia

«Es gibt keine Alternative»

Per Ende Jahr tritt Martin Kall als CEO von Tamedia zurück. Nach zehn Jahren an der Spitze der Unternehmensleitung wechselt er in den Verwaltungsrat des Zürcher Medienunternehmens. Im Gespräch mit der MEDIENWOCHE blickt Kall zurück auf die Entwicklung Tamedias von einem «bedeutenden KMU» zum gesamtschweizerischen Medienhaus, die er mit Akquisitionen und Kooperationen massgeblich vorangetrieben hat. Weiterlesen …

Online-Journalisten bleiben zweitklassig

Nach NZZ und «20 Minuten» übernimmt auch beim Tages-Anzeiger ein Zeitungsmann die Leitung der konvergenten Redaktion. Obwohl alle Verlage wissen, dass die Zukunft der Zeitung im Netz liegt, vertrauen sie weiterhin auf Führungspersonal aus der Papierwelt.

«Wenn wir das wüssten…»

Dem Zürcher Tages-Anzeiger stehen unruhige Zeiten bevor. Mit dem Konvergenzprojekt werden redaktionelle Stellen abgebaut und ob die geplante Paywall den gewünschten Erfolg bringt, weiss heute niemand. Ueli Eckstein, verantwortlich für die Deutschschweizer Zeitungen von Tamedia, trägt für beide Projekte massgeblich Verantwortung. Sein Blick in die Zukunft ist zwar ungetrübt, aber die Konturen am Horizont kann Weiterlesen …

«Wir zählen auf ehrliche Leser»

Seit Mittwoch ist das Angebot von NZZ.ch für intensive Nutzer kostenpflichtig. Gelegentliche Leser dagegen werden die neue Paywall nie sehen. Im Interview mit der MEDIENWOCHE spricht Peter Hogenkamp, Leiter Digitale Medien der NZZ, über den steinigen Weg vom Zeitungsunternehmen zur digitalen Medienplattform.

«Gewohnheiten verändern sich»

Hansi Voigt, der Mann mit dem vielleicht grössten Online-Leistungsausweis in einem Schweizer Zeitungsverlag, hat den Machtkampf um die Leitung des konvergenten «20 Minuten» gegen Print-Chefredaktor Marco Boselli verloren. Voigt verlässt Tamedia Ende November. Wir haben Ende August ausführlich mit dem Chefredaktor von 20min.ch gesprochen, als er noch voll und ganz in Diensten seines Arbeitgebers stand: Weiterlesen …

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Konvergenz: Der Anfang vom Ende von Newsnet

Tamedia merkt, dass die Marke doch unteilbar ist. Und verordnet dem Tages-Anzeiger eine Chefredaktion für alle Kanäle. Doch was bedeutet das für das Vehikel, das gegründet wurde, um online Geld zu verdienen, Newsnet? Hat es das Zeitliche gesegnet? Tamedia dementiert: Newsnet werde auch auf längere Frist nicht eingestellt.

Einmal zahlen, überall lesen

Alle wollen die Paywall, erst wenige haben sie erfolgreich umgesetzt; auch deshalb, weil die meisten Medien den Alleingang wählen. Nicht so in Osteuropa: in drei Ländern gibt es eine «nationale Paywall». Beim Flaterate-Modell  zahlt der Nutzer einmal und liest überall. Die MEDIENWOCHE hat sich beim Paywall-Betreiber Piano Media in Bratislava umgehört.