RESSORT

Auf dem Radar

Ein gut gemeinter Brief, der seine Wirkung verfehlen wird

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hören es gar nicht gerne, wenn man ihre Arbeitgeber als «Staatssender» bezeichnet. Brigitte Baetz, Autorin des Deutschlandfunks, unternimmt deshalb den gut gemeinten, aber letztlich aussichtslosen Versuch, die Kollegen bei der privaten Presse darüber aufzuklären, dass es seit dem Fall der Mauer keinen Staatsfunk mehr auf deutschem Boden gibt. Das Weiterlesen …

Poldi flitzt um die Welt – bis ins Ausswärtige Amt

Was hat das Netz gelacht. «Breitbart News», das rechtsextreme Portal von Trumps Ex-Berater Stephen Bannon, hat sich bei der Bebilderung eines Artikels über Schlepper in Spanien bei der Bildrecherche vertan und den deutschen Fussballer Lukas Podolski als Beifahrer auf einem Jetski gezeigt. Nun erfährt das Bild weitere prominente Verwendung. Das Auswärtige Amt bewirbt damit auf Weiterlesen …

Jetzt sendet die BBC auch in Pidgin

Rund dreissig Millionen Menschen sprechen in Nigeria Pidgin, in Äthiopien sprechen 25 Millionen Oromo. In Indien wird Telugu und Marathi von je bis zu 80 Millionen gesprochen. Für diese vier und acht weitere Sprachen mit vergleichbarer Verbreitung will der BBC World Service bis Ende 2018 neue Programme und Plattform lancieren. Es ist der grösste Ausbau Weiterlesen …

Mehr Startups, weniger Service public

Eigentlich ist alles gar nicht so schlimm, wie es manchmal scheint und wie es manche darstellen. Das ist die Essenz eines Essays von Peter Neumann in der «Zeit» zum Zustand der Schweizer Medien. Der Digitalchef der AZ Medien versucht all jenen nicht näher genannten «Untergangspropheten» kontra zu geben, die Stimmung machen für die öffentliche Medienfinanzierung. Weiterlesen …

Digitaler Service public: für einen zeitgemässen Auftrag

Der ARD-Digitalexperte und Deutschlandradio-Moderator Dennis Horn skizziert ein paar Eckpunkte für eine zeitgemässe Weiterentwicklung des öffentlichen Rundfunks. Anlass dazu sind u.a. medienpolitische Entscheide, die in nächster Zeit anstehen. So fände es Horn angebracht, wenn nicht die Politik, sondern die Anstalten selbst darüber entscheiden könnten, welche Angebote sie auf welchen Plattformen für ihre Zielgruppe produzieren wollen. Weiterlesen …

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Journalisten kritisieren Leichte Sprache

Die Berliner «Tageszeitung» verteidigt das Konzept der Leichten Sprache und reagiert damit auf zwei Artikel in FAZ und B.Z., die sich jüngst kritisch zu dieser Form der barrierefreien Informationsvermittlung geäussert hatten. Ihren Artikel bietet die taz auch in einer Version mit Leichter Sprache an. Zum einen thematisiert die Replik falsche Vorstellungen, was Leichte Sprache überhaupt Weiterlesen …

Viel Geld für Apple-Filme

Der Technologie-Konzern Apple will auch im Fernsehgeschäft mitmischen und nimmt dazu eine Milliarde Dollar in die Hand. Damit sollen zuerst einmal zehn Serien produziert werden. Was nach viel Geld klingt, wird von den Konkurrenten indes locker übertroffen. Im vergangenen Jahr haben der Bezahlsender HBO zwei, Netflix drei und Amazon gar viereinhalb Millarden ausgegeben für die Weiterlesen …