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	<title>MW Redaktion | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>In eigener Sache: Glücksfall, Abschied, Misere</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2022 09:55:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Medienjournalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Zwölf Jahre MEDIENWOCHE Den Anstoss zur Gründung der Medienwoche gab im Sommer 2010 eine schon lange reservierte, aber noch ungenutzte Internet-Domain. Dass sich aus medienwoche.ch einmal ein branchenweit respektiertes Fachmagazin entwickeln sollte, damit rechnete damals niemand. Weder Herausgeber Thomas Paszti, noch das vierköpfige Projektteam um Nick Lüthi, Ronnie Grob, René Worni und <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/17/in-eigener-sache-gluecksfall-abschied-misere/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221217b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221217b.jpg" alt="" width="1456" height="489" class="alignright size-full wp-image-101487" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221217b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221217b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221217b-1024x344.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221217b-768x258.jpg 768w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a></p>
<h3>The Good – Zwölf Jahre MEDIENWOCHE</h3>
<p>Den Anstoss zur Gründung der Medienwoche gab im Sommer 2010 eine schon lange reservierte, aber noch ungenutzte Internet-Domain. Dass sich aus medienwoche.ch einmal ein branchenweit respektiertes Fachmagazin entwickeln sollte, damit rechnete damals niemand. Weder Herausgeber Thomas Paszti, noch das vierköpfige Projektteam um Nick Lüthi, Ronnie Grob, René Worni und Kathrin Fischer. Man plante eher, ein weiteres Medienblog zu machen, wie es damals noch einige gab. So dominierten in den Anfängen denn auch <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/02/blick-strauchelt-bei-simpler-recherche/">Medienkritik</a> und <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/01/das-marchen-der-objektivitat/">Meinungsbeiträge</a>. </p>
<p>Der Übergang zu einem Magazin mit recherchierten Hintergrundartikeln und vertiefenden Analysen erfolgte fliessend. Voraussetzung für diesen Ausbau war die Bereitstellung der erforderlichen finanziellen Mittel für aufwändigeren Journalismus. Die stabilen Erträge der Stellenplattformen <a href="https://medienjobs.ch/" rel="noopener" target="_blank">medienjobs.ch</a> (und später auch <a href="https://ictjobs.ch/" rel="noopener" target="_blank">ictjobs.ch</a>), aus denen sich die MEDIENWOCHE finanzierte, ermöglichten eine kontinuierliche Aufstockung des Redaktionsbudgets. </p>
<p>Die Rahmenbedingungen mit genügend Geld und grösstmöglicher Unabhängigkeit schufen die Basis für einen Medienjournalismus, der auf nichts und niemanden Rücksicht zu nehmen brauchte. Das Geschäftsmodell der MEDIENWOCHE war eigentlich nichts Besonderes: eine Mischung aus klassischer Inserate-Finanzierung, Quersubventionierung und Mäzenatentum. Wenn es läuft, dann läuft es. Im Fall der MEDIENWOCHE lief es zwölf Jahre richtig gut.</p>
<h3>The Bad – Ende der MEDIENWOCHE</h3>
<p>Die Einstellung der MEDIENWOCHE mag für Aussenstehende überraschend gekommen sein und unverständlich erscheinen. Umso mehr, als dass nicht das fehlende oder ausgehende Geld den Ausschlag gegeben hat. Doch jedes Erfolgsmodell kennt seine Schattenseiten. Die MEDIENWOCHE war von Beginn weg ein Nischenprodukt. Monothematische Publikationen richten sich per se an ein kleineres Publikum als Massenmedien. Wenn diese sowieso schon kleine Nische immer kleiner wird und das Interesse spür- und messbar nachlässt, obwohl sich Aufwand und Angebot nicht grundsätzlich verändern, in der Tendenz sogar verbessern, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Noch einen drauflegen oder die Reissleine ziehen. Weiterwursteln war keine Option. </p>
<p>Wir haben uns für den klaren Schnitt entschieden. Die Aussichten auf einen Aufschwung hielten wir für ungewiss. Kommt dazu, dass die Finanzierung in der bisherigen Form sowieso nur noch drei bis fünf Jahre gesichert gewesen wäre. So spontan wie die MEDIENWOCHE vor zwölf Jahren aufgetaucht war, so überraschend verschwindet sie nun auch.</p>
<h3>The Ugly – Medienjournalismus ohne MEDIENWOCHE</h3>
<p>Was wird nach dem Verschwinden der MEDIENWOCHE fehlen? Schwer zu sagen. Fest steht nur: Die Nachricht vom Tod des Medienjournalismus ist stark übertrieben. Noch existiert eine kontinuierliche Selbstbeobachtung, welche die grossen Entwicklungen (der grossen Player) im Auge behält. </p>
<p>Doch die strukturellen Defizite lassen sich nicht schönreden. Der Medienjournalismus der grossen Verlage erreicht zwar ein breites Publikum, fokussiert aber stark auf die SRG. Mit der gesellschaftlichen Rolle des öffentlichen Rundfunks und dessen gesetzlich verordneter Finanzierung durch das Publikum lässt sich die starke Aufmerksamkeit durchaus rechtfertigen. Gleichzeitig entsteht damit der Anschein, dass die prominente Kritik an der privilegierten Mitbewerberin von Verlagsinteressen getrieben sein könnte; das wäre dann Konzernjournalismus. </p>
<p>Ein anderes Problem ist das Personal. Es gibt geschätzt noch etwa zwei Dutzend Journalistinnen und Journalisten, die sich in Schweizer Medien um das eigene Metier kümmern. Die meisten machen das neben anderen Aufgaben. Hauptberuflich tun es gerade mal eine Handvoll. Nachwuchs rückt kaum mehr nach. Wieso sollte man sich in ein Thema vertiefen, das keine Perspektive bietet? Die MEDIENWOCHE konnte diesen Defiziten in den vergangenen Jahren in bescheidenem Masse entgegenwirken. Am betrüblichen Zustand des Medienjournalismus ändert das aber nichts.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/17/in-eigener-sache-gluecksfall-abschied-misere/">In eigener Sache: Glücksfall, Abschied, Misere</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Streaming, Titelei, Scherbenhaus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/02/19/streaming-titelei-scherbenhaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Feb 2022 09:29:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Tages-Anzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Berner Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Sport für alle Die Handballerinnen vom HC Malters haben es schon, die Fussballer vom FC Köniz kriegen es bald. Was bisher den Grossen im Sport vorbehalten war, hält vermehrt auch bei den Kleinen Einzug: Professionelles Streaming und gestochen scharfe Live-Bilder gibt es jetzt auch aus der Dorfturnhalle und aus dem Quartierstadion. Diese <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/19/streaming-titelei-scherbenhaus/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Good-Bad-Ugly-20220219b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-94943" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Good-Bad-Ugly-20220219b-300x101.jpg" alt="" width="300" height="101" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Good-Bad-Ugly-20220219b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Good-Bad-Ugly-20220219b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Good-Bad-Ugly-20220219b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/MW-Good-Bad-Ugly-20220219b.jpg 1456w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>The Good – Sport für alle</h3>
<p>Die Handballerinnen vom HC Malters haben es schon, die Fussballer vom FC Köniz kriegen es bald. Was bisher den Grossen im Sport vorbehalten war, hält vermehrt auch bei den Kleinen Einzug: Professionelles Streaming und gestochen scharfe Live-Bilder gibt es jetzt auch aus der Dorfturnhalle und aus dem Quartierstadion.</p>
<p>Diese Woche <a href="https://www.ringier.com/de/ringier-sports-lanciert-neue-sport-streaming-plattform-mit-fokus-auf-den-amateursport/" rel="noopener" target="_blank">kündigte Ringier an</a>, noch in diesem Jahr verstärkt in die mediale Sichtbarkeit des Amateursports zu investieren. Mit seiner <a href="https://www.projectred.ch/projectred/" rel="noopener" target="_blank">Streaming-Plattform RED</a> springt Ringier auf einen fahrenden Zug auf. Ab dem kommenden Sommer sollen hier sämtliche Spiele der dritt- und vierthöchsten Spielklasse des Schweizer Männerfussballs zu sehen sein.</p>
<p>Bereits aktiv in diesem Feld bewegt sich die Swisscom mit seiner Amateursport-Streamingplattform <a href="https://asport.tv/" rel="noopener" target="_blank">Asport.tv</a>. Zahlreiche Vereine aus unterschiedlichen Mannschaftssportarten, ob Hornussen oder Handball, haben ihre Spielstätten mit smarten Kameras ausgerüstet, die automatisch das Spielgeschehen verfolgen. Dass nun zwei Anbieter um die gleichen Clubs und Ligen buhlen, kann sich positiv auswirken, da kein Monopolist allein die Preise setzen kann.</p>
<p>Noch besser wäre es aber, wenn die SRG im Sinne eines Service public eine solche Plattform betreiben würden, wie sie das im Musikbereich auch macht mit dem <a href="https://mx3.ch/" rel="noopener" target="_blank">MX3-Portal</a>. Die SRG hingegen träumt weiter davon, für teures Geld wieder die <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/sport/srf-wir-wollen-die-champions-league-wieder-ins-programm-nehmen-ld.2246148?reduced=true" rel="noopener" target="_blank">Fussball-Champions-League zu zeigen</a>.<br />
<small></small></p>
<p style="text-align: right;"><small><em>Nick Lüthi</em></small></p>
<h3>The Bad – Exemplarisch am Titel gescheitert</h3>
<p>Journalismus lebt auch von Vereinfachung. Das geschieht zwar auf Kosten der Präzision, aber zum Nutzen des Publikums, das sich nicht durch ein Gestrüpp von Details schlagen muss, sondern einen direkten Weg entlang klarer Begriffe findet. Auf einfache und klare Begriffe setzte am Donnerstag auch die Berner Tamedia-Redaktion von «Bund»/«Berner Zeitung» mit der Titelzeile: <a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/02/bundbzjugend.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">«Wie die Jugend zurück ins Leben will»</a>.</p>
<p>Nur: Drei (ehemalige) Gymnasiastinnen, die im Text porträtiert werden, sind nicht «Die Jugend» und «zurück ins Leben» kommt man höchstens nach einer Nahtoderfahrung. In der gedruckten Zeitung steht noch die Spitzmarke «Fertig Corona». Das entspricht wenn schon dem Wunschdenken der Redaktion und weniger dem gegenwärtigen Zustand der Pandemie.</p>
<p>Die missratene Titelei überrascht nicht. Zusammengesparte Redaktionen sind gezwungen, Geschichten vermehrt exemplarisch und grundsätzlich zu erzählen, nach dem Motto: Ein einzelner Artikel erklärt ein ganzes Phänomen und erreicht damit ein grösseres Publikum. Wenn aber nur der Titel diesem Anspruch genügt, bleiben enttäuschte und verärgerte Leser:innen zurück.<br />
<small></small></p>
<p style="text-align: right;"><small><em>Nick Lüthi</em></small></p>
<h3>The Ugly – Das Scherbenhaus an der Werdstrasse</h3>
<p>Der Lokalreporter des «Tages-Anzeiger», der vor drei Wochen ein missglücktes Porträt voller antisemitischer Stereotypen produzierte, ist entlassen worden. Der Reporter bat öffentlich um Entschuldigung, die Chefredaktion ebenfalls. Öffentliche Reue ist selten im Journalismus. Das machte Hoffnung: Für ein Umdenken braucht es Einsicht. Doch nach der Entlassung steht der «Tages-Anzeiger» vor einem Scherbenhaufen. Fragen drängen sich auf:</p>
<p>• Wenn das Porträt ein entscheidender Faktor für die Entlassung war: Was sagt das über das <a href="https://www.tachles.ch/artikel/news/journalist-kevin-bruehlmann-entlassen" rel="noopener" target="_blank">Reflexionsniveau zu Antisemitismus in der Chefredaktion</a> aus?</p>
<p>• Hätte der junge Entlassene am Ende bleiben können, wenn er – getreu dem Macho-Journalismus der Älteren – jedes Verfehlen abgestritten hätte?</p>
<p>• Wenn die Entlassung <a href="https://www.republik.ch/2022/02/16/aus-politischen-gruenden-tages-anzeiger-entlaesst-journalisten?ref=refind" rel="noopener" target="_blank">auf Druck des Verlegers</a> infolge eines kritischen Artikels über eine reiche Zürcher Stiftung erfolgte, wie die «Republik» schreibt: Wie können Tamedia-Journalist:innen noch frei schreiben?</p>
<p>• Wenn die Entlassung wegen Formulierungen wie «Perpetuum Mobile, das den Spass des Zürcher Bürgertums finanziert» in Recherchen erfolgte, wie es im <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/18/tages-anzeiger-vermischung-von-bericht-und-kommentar-als-entlassungsgrund/">Antwortschreiben der «Tages-Anzeiger»-Chefredaktion</a> um Arthur Rutishauser und Mario Stäuble auf den internen Protest heisst: Welcher Stil ritzt für die Chefredaktion denn nicht die Tamedia-Qualitätsrichtlinien? Warum hat der Chefredaktor den Lokalreporter, der mit genau diesem Stil bekannt wurde, überhaupt zum «Tages-Anzeiger» geholt?</p>
<p>• Inwiefern übernimmt der Chefredaktor die Verantwortung für den vermeintlich fehlerhaften Text, wenn er bleibt und der Reporter gehen muss?</p>
<p style="text-align: left;">Solange diese Fragen das Redaktionsklima prägen, ist die intern geforderte und versprochene Selbstreflexion über Antisemitismus unmöglich.<br />
<small></small></p>
<p style="text-align: right;"><small><em>Benjamin von Wyl</em></small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/19/streaming-titelei-scherbenhaus/">Streaming, Titelei, Scherbenhaus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Medienförderung soll helfen, die journalistische kreative Leistung zu erhalten»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/09/09/medienfoerderung-soll-helfen-die-journalistische-kreative-leistung-zu-erhalten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2021 12:54:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Otfried Jarren]]></category>
		<category><![CDATA[Medienförderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Otfried Jarren beobachtet einen zunehmend ungleichen Wettbewerb zwischen redaktionellen Medien und Plattformen wie Google und Facebook. Der emeritierte Professor für Publizistikwissenschaften an der Uni Zürich sorgt sich deshalb um die Zukunft des Journalismus. Staatliche Förderung hält er für wichtig: «Damit kaufen wir den Medien ein wenig Zeit.» Das folgende Interview mit Otfried Jarren ist eine <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/09/medienfoerderung-soll-helfen-die-journalistische-kreative-leistung-zu-erhalten/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Otfried Jarren beobachtet einen zunehmend ungleichen Wettbewerb zwischen redaktionellen Medien und Plattformen wie Google und Facebook. Der emeritierte Professor für Publizistikwissenschaften an der Uni Zürich sorgt sich deshalb um die Zukunft des Journalismus. Staatliche Förderung hält er für wichtig: «Damit kaufen wir den Medien ein wenig Zeit.»</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-90938" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-Podcast-Prof-Dr-Otfried-Jarren-20210909b.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-Podcast-Prof-Dr-Otfried-Jarren-20210909b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-Podcast-Prof-Dr-Otfried-Jarren-20210909b-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-Podcast-Prof-Dr-Otfried-Jarren-20210909b-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-Podcast-Prof-Dr-Otfried-Jarren-20210909b-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-Podcast-Prof-Dr-Otfried-Jarren-20210909b-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
<em>Das folgende Interview mit Otfried Jarren ist eine gekürzte und redigierte Abschrift eines <a href="https://youtu.be/VshKEo8rXzQ" target="_blank" rel="noopener">Gesprächs</a> aus der Serie <a href="https://communicationsummit.ch/tag/comsumcast/" target="_blank" rel="noopener">ComSumCast</a> im Auftrag der Zürcher Berufsverbände <a href="https://presseverein.ch/" target="_blank" rel="noopener">ZPV</a> und <a href="https://zprg.ch/" target="_blank" rel="noopener">ZPRG</a>. Die Fragen stellte SRF-Moderator Reto Lipp.</em></p>
<p><div class="question"><h4>Reto Lipp:</h4> <p>Eine Frage, die ich meinen Gästen am Anfang stelle: Was hat Corona Sie ganz persönlich gelehrt?</p>
</div><div class="answer"><h4>Otfried Jarren:</h4> <p>Dass man vor Überraschungen überhaupt nicht geschützt ist und dass es Überraschungen sind, die doch relativ tief ins Leben eingreifen, in das individuelle Leben. Sonst sind es immer nur die anderen, die betroffen sind. Hier war man selbst und mit vielen anderen betroffen. Normalerweise hat man Angst vor technischen Unfällen und plötzlich ist es etwas Natürliches, vor dem man sich nicht wirklich schützen kann.</p>
</div><br />
</p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Monatelang war ja der persönliche Kontakt gekappt und man konnte nicht mehr so viele Leute treffen und musste zu Hause bleiben. Hat das die Bedeutung der Medien erhöht?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Eindeutig. Man hatte weniger unmittelbare Eindrücke und ist stärker darauf angewiesen, was vermittelt wird. Deshalb habe ich auch argumentiert, die Medien stehen in einer besonderen Pflicht. Denn das, was in der Welt passiert, und auch in der kleinen Welt, wird plötzlich wesentlich über die Medien vermittelt.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Wie gut haben die klassischen Medien während Corona ihre Aufgabe erfüllt?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Das kann man schlecht gesamthaft beurteilen. Ich würde nicht sagen, dass sie sich schlecht geschlagen haben. Sie sind genauso in diese Krise hineingefallen und mussten sich zuerst selbst damit auseinandersetzen. Sie mussten zuerst einmal informieren. Dann mussten sie die Diskussion mitverfolgen und gleichzeitig sollten sie die Behörden kritisieren. Das ist nicht ganz einfach in einem solchen Umfeld. Darum haben die Medien, wie wir alle, eine gewisse Zeit gebraucht, um den Weg zu finden, wie man mit dieser Sache umgehen kann.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Waren die klassischen Medien zu wenig kritisch?</p>
</div><div class="answer"><h4>Otfried Jarren:</h4> <p>Ich glaube, sie hätten von Beginn bewusster, klarer trennen können: Wo habe ich eine Behördeninformation die man vermitteln kann oder sollte und wo beginnt die Analyse? Das war am Anfang sehr vermischt. Mit der Zeit haben die Medien aber gelernt, dass sie aufpassen müssen, sich nicht eins zu machen mit dem Vermittlungsorgan.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Anfänglich hatte auch die Wissenschaft keine so klaren Antworten zu Corona. Und auch heute wissen wir nicht sicher, wie lange diese Situation noch anhält.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Gab es Unterschiede zwischen den verschiedenen Medien? Die SRG ist ja in einer speziellen Situation als öffentlicher Sender.</p>
</div><div class="answer"><h4>Otfried Jarren:</h4> <p>Ich habe eigentlich keine Unterschiede beobachtet. Natürlich hat die SRG einen besonderen Auftrag, was die Information angeht. Sie hat im öffentlichen Interesse zu handeln und sie ist näher an den Behördenstrukturen als die privaten Medien. Aber grundsätzlich standen alle vor der gleichen Situation: Schock! Was ist das eigentlich? Wie gehen wir damit um? Anfänglich hatte ja auch die Wissenschaft keine so klaren Antworten. Und auch heute wissen wir nicht sicher, wie lange diese Situation noch anhält. Eine Pandemie mag es nicht mehr sein, aber pandemieähnlich ist es immer noch.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Ich nehme an, die Wissenschaft wird die Rolle der Medien in der Corona-Krise aufarbeiten.</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Die Frage, wie sich die Kommunikationsbedingungen in der Isolationssituation verändert haben und was es heisst, wenn Kinder und Jugendliche oder auch Studierende unter ganz anderen Bedingungen aufwachsen, interessiert die Forschung. Was heisst das eigentlich, wenn der unmittelbare Kontakt zu Personen in schwierigen Situationen fehlt? Wie wird die Wirklichkeit wahrgenommen, wie wird sie gedeutet und wie geht man mit Befunden und Ergebnissen um? Auch die Frage, wie Medien mit der Ambivalenz von Expertise umgehen sollen, wie sie den Widerstreit sichtbar machen, den es ja bei den Expertiseträgern gibt.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Welche Rolle haben die Sozialen Medien gespielt in dieser Krise?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Ich denke eine grosse. Allein deshalb, weil unter diesen veränderten Bedingungen die Menschen Informationen miteinander teilten auf den Sozialen Medien. Man teilt miteinander und vertraut den Kolleginnen und Kollegen. Die Sozialen Medien haben sich gewisserweise dazwischengeschaltet. Der Journalismus produziert, Teile davon kommen dann in diesen Informations- und Interaktionsprozess und werden dort gemeinsam ausgetauscht und bewertet. Das ist eine neue Qualität. Das hat auch Risiken, wenn man nur noch das teilt, was man glaubt mit jenen teilen zu sollen, die man schon kennt. Das ist ein Problem.</p>
</div></p>
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<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Auf den Sozialen Medien sind viele selbst zu einer Art Journalisten geworden. Es gibt ja sehr viele, die sich da äussern.</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Das hat natürlich zugenommen. Insgesamt hat sich der Anbieter- und Angbebotsmarkt massiv ausdifferenziert. Wir haben zugleich bei der klassischen Publizistik eine Reduktion. Im Onlinebereich haben wir aber, auch bei den traditionellen Medien, eine Vervielfachung des Angebots. Insgesamt ist das Angebotsvolumen massiv gewachsen. Zu diesem Angebot gehören Blogger ebenso wie die Organisationskommunikation oder PR. Wir haben es mit einem Wachstumsmarkt zu tun, der dennoch Finanzprobleme hat, zumindest zu Teilen, nämlich beim Journalismus, wo die Zahlungsbereitschaft eher schwach ist oder schwindet.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Man kann und muss aus immer mehr auswählen. Die Nutzerinnen und Nutzer sind jetzt im Markt entscheidend.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Wir haben zwar ein unglaubliches Wachstum des Angebots, aber wir haben nicht mehr Zeit zur Verfügung. Was heisst das?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Die Effekte sind dreierlei. Auf der einen Seite haben wir mehr Anbieter, die dazugekommen sind im Onlinebereich. Der Anbieter- und der Angebotsmarkt haben sich massiv ausdifferenziert und wir haben eine andere Nutzungssituation: Man kann und muss aus immer mehr auswählen. Die Nutzerinnen und Nutzer sind jetzt im Markt entscheidend. Sie wählen aus, greifen sich Teile heraus, teilen sie, schauen sich selektiv die Dinge – meist nur kurz – an. Das führt logischerweise dazu, dass algorithmische Verteilung oder Personalisierung wichtiger werden, wenn ich überhaupt noch versuchen will, als Anbieter Information oder Unterhaltung an irgendeine Gruppe zu bringen. Der Markt ist auch dynamischer geworden und nicht mehr so stabil, eben aufgrund der Konkurrenzsituation. Rund um die Uhr, ständig muss Neues kommen. Journalismus setzt aber auf Stabilität, Planbarkeit, Sicherheit.</p>
</div></p>

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<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Und der instabile Markt gefährdet den Journalismus.</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Der instabile Markt erhöht die Risiken der Finanzierung. Wären Sie bereit, vier Korrespondentinnenstellen für die Afrikaberichterstattung zu sprechen? Sind Sie bereit, ein solches Angebot auf Dauer zu finanzieren? Gebündelt, etwa als Zeitung, konnten sie das machen: Mischkalkulation. Jetzt aber müssen sie einzelne Angebote verkaufen können. Das heisst, Sie müssen überlegen, wie Sie mit den Informationen umgehen: Was bieten sie an? Bestimmte dauerhafte Beobachtung durch den Journalismus wird verschwinden, weil niemand sicher weiss, ob es nachher zu einer Rezeption kommt, weil auch die Werbung dahin geht, wo die Rezeption stattfindet. Die gesamte Vorabfinanzierung durch Werbung, über Abos oder mit Gebühren, wird kritisch hinterfragt und schwindet. Damit nehmen die Risiken der institutionellen Finanzierung des Journalismus deutlich zu.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Die Bindung an den einzelnen Anbieter und die Aufmerksamkeit für das einzelne Angebot geht zurück.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Man spürt ja auch, dass es weniger Journalisten gibt. Ich spreche jetzt mal vom Wirtschaftsjournalismus, es gibt viel weniger Wirtschaftsjournalisten, aber immer mehr Leute in den Kommunikationsabteilungen. Was ist die Konsequenz davon?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Die Konsequenzen sind vielfältig und man darf sie nicht unterschätzen. Wir haben ein grösseres Angebot, wir haben mehr Anbieter. Das heisst, die Bindung an den einzelnen Anbieter und die Aufmerksamkeit für das einzelne Angebot geht zurück. Dementsprechend müssen alle versuchen, die Aufmerksamkeit immer wieder neu zu finden und zu steuern. Das führt dazu, dass die News reisserisch oder boulevardesk werden, dass sie unterhaltender und attraktiver sein müssen. Das führt zu einer bestimmten Machart von Produkten. Dann kommt die Technik ins Spiel, Algorithmen, die genau gucken, was Otfried Jarren konsumiert, also spielt man ihm das zu und liefert personalisierte Angebote. Das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil: Man bekommt das, was man will. Als Nachteil: Es bleibt wenig Zeit, sich andere Dinge anzusehen. Erst recht wird man nicht auf gebündelte Information zugreifen wollen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Und diese Funktion der Journalisten, dass sie bündeln, dass sie vorselektionieren, dass sie das sammeln, was interessant sein könnte und wovon die Journalisten glauben, dass es ankommen könnte, das wird immer schwieriger, das fällt immer mehr weg.</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Das wird schwieriger und das zweite, was hinzukommt: Wir haben eigentlich eine ganz klare Trennung von Werbung und Journalismus. Wir haben Trennnormen auch in Bezug auf Informationen und Meinung. Diese Grenzen sind im Netz nicht mehr vorhanden. Wir haben nicht nur den Verlust von Funktionen und Leistungen der Journalisten, sondern erleben zudem eine Auflösung an gewohnten Formaten. Und mit den Formaten ist ja eine bestimmte Erwartung und Nutzungsgewohnheit verbunden. Wir wissen, das ist ein Fernsehsender, in welchem Land auch immer ich bin, erkenne ich, was eine Nachrichtensendung ist. Damit weiss ich auch, dass ich mich auf die Nachrichten, ob die gut oder schlecht sind sei dahingestellt, verlassen kann, dass stimmt, was dort kommt. Wenn aber die Formate im Sinn von Orientierungsmarken nicht mehr sicher sind, dann wird es schwieriger sich zu entscheiden und sich zu informieren.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Wie wichtig ist denn eigentlich das Image, das Journalisten haben?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Die Forschung zeigt relativ klar die Bindung an die Marke, wie zum Beispiel an eine SRG oder eine NZZ. Das nimmt aber ab. Die Bindung an Journalistinnen oder Journalisten ist nicht die Regel. Ausnahmen sind die Anchormen, die grossen Sprecher von Nachrichten oder bekannte Moderatorinnen und Moderatoren. Das ist aber eine ganz kleine Gruppe. Mehrheitlich ist die Bindung an eine Organisation, weil wir von einer dauerhaften Leistung ausgehen können. Bei Bloggern wissen wir ja nicht, ob er morgen krank ist und seine Aktivitäten ausfallen werden. Wir delegieren solche Verantwortungsfragen immer an Organisationen und deswegen sind sie wichtig. Doch deren Chancen, Vertrauen aufzubauen, Glaubwürdigkeit zu entwickeln, sinkt, weil die Organisationen in scharfer Konkurrenz stehen und weil sie immer kleinere Publika erreichen. Sie agieren spezialisierter.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Plattformen spielen eine zunehmend wichtigere Rolle für die gesellschaftliche Information und Kommunikation.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Neben den lokalen oder nationalen Marken, die eine gewisse Glaubwürdigkeit haben, gibt es Plattformen wie Facebook und Google. Welche Rolle spielen diese Giganten, die ja unheimlich viel Werbung anziehen, die den klassischen Medienmarken dann fehlt? Bei Google und Facebook stellt sich ja auch die Frage, ob das journalistische Angebote sind oder nur Plattformen.</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Das sind Plattformen und sie wollen auch Plattformen bleiben. Wenn sie Medien wären, dann kämen sie unter die medienrechtliche Regulierung, also Presserecht oder Rundfunkrecht.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Aber müsste man sie als Medien definieren?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Ich finde: Unbedingt. Weil sie faktisch eine mediale Leistung erbringen, sie wirken zudem auf die Medien und den Journalismus ein. Sie stellen zwar keine Inhalte her, aber sie bieten den Medien Distributionskapazitäten an. Die Rahmenbedingungen der Plattformen, wie sie Werbung schalten, wie sie den Kontext für die Verbreitung von Informationen gestalten, bestimmen sie selbst. Plattformen spielen eine zunehmend wichtigere Rolle für die gesellschaftliche Information und Kommunikation.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Das heisst, die klassischen Medien geraten völlig in Abhängigkeit von diesen Plattformen.</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Die Plattformen bestimmen die Distribution. Sie haben den Grössenvorteil und können skalieren. Das kann eine SRG nicht, dass können ARD und ZDF nicht, die BBC vielleicht, weil die internationaler im gesamten englischsprachigen Markt unterwegs ist. Die Plattformen sind zudem unter Netzwerkbedingungen tätig. Die Werbung setzt auch auf Netzwerkeffekte. Je mehr Leute sie in einem Netzwerk haben, desto attraktiver ist es von den Kosten her, diese sinken und alle Anbieter, auch die Werbung, haben grössere Chancen, noch mehr Leute zu erreichen. Die Distributionsmacht ist erheblich und die bietet den Plattformen einen starken Hebel.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Die Mehrzahl der Medienunternehmen ist aber nicht in der Lage, die Technologie selbst zu stemmen.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Sie sagen also, die Bedeutung der klassischen Medien nimmt immer mehr ab, und die Bedeutung der Plattformen als Distributionskanäle nimmt immer mehr zu. Wie sehen sie die Entwicklung in den nächsten Jahren?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Ich habe gerade mit Kolleginnen und Kollegen in Deutschland ein Gutachten verfasst, zur Frage, ob es kooperative Plattformen für die Medien braucht. Das wird ja auch in der Schweiz diskutiert. Aber ich glaube nicht daran, dass die Branche das alleine und ohne Moderation schafft. Die Widersprüche zwischen den Akteuren in der Branche steigen ständig. Plattformen böten die Chance, die Auffindbarkeit zu erhöhen, den Wettbewerb neu zu organisieren. Wettbewerb soll und muss bleiben, aber nicht mehr auf der Ebene der Technologie, sondern auf der Ebene der Inhalte. Die Mehrzahl der Unternehmen im Medienbereich ist aber nicht in der Lage, die Technologie selbst zu stemmen und attraktives Personal für die Technologieentwicklung wie den Betrieb zu finden. Die Medien können natürlich versuchen, die Geschäftsmodelle der Plattformen zur kopieren. Das tun sie auch, im News-Bereich – aber ohne wirklichen ökonomischen Erfolg. Imitation macht man häufig im Markt, aber sie müssen ja neue Modelle für den Journalismus entwickeln und dann wird es aufwändig – denn die müssten sie durchsetzen gegen Facebook und Google. Ich sehe kaum ein Medienunternehmen in Europa, das in der Lage ist, da voll mitzuspielen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Und da kommt der Staat ins Spiel. Sie sind ja auch Präsident der Medienkommission EMEK. Muss man Medien stärker unterstützen und von Staates wegen fördern?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Der Förderansatz ist ja nur ein Teilansatz, eine Hilfsmassnahme: Wir kaufen den Medien ein wenig Zeit. Wenn man so will, ist das eine Möglichkeit, zu versuchen, dass nun auch die Medien sich technologisch und inhaltlich neu aufstellen, sich reorganisieren, neue Geschäftsmodelle entwickeln. Die derzeitige Förderung bringt keine substanzielle, keine grössere Förderung. Denn alle Online-Geschäftsmodelle, die wir bislang kennen im Medienbereich, haben das Problem, dass sie nicht die gleichen Erträge einbringen wie im klassischen Markt. Zudem verhält sich das Publikum nicht zwingend loyal. Eine richtige Refinanzierung der journalistischen Leistung wird kaum stattfinden. Daran ändert auch die Medienförderung nichts. Ausserdem ist die Nutzung auf den grossen Plattformen wie auf Online-Portalen überwiegend unterhaltungsgetrieben. Es gibt eben weniger Interesse an Hintergründigem und Vertiefendem unter digitalen Nutzungsbedingungen.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Die Entbündelung führt dazu, dass sich die Anbieter fragen müssen: Wer bin ich eigentlich? Bin ich eine Marke oder bin ich ganz viele Marken?»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Die SRG möchte das aber jetzt vermehrt tun, sie möchte mehr Hintergrund auch online anbieten. Kann das funktionieren?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Das kann funktionieren, wenn man versucht, die Leute auf die eigene Plattform zu ziehen oder auf die eigene Mediathek. Aber warum sollte jemand auf eine Mediathek gehen, wenn das gleich Angebot auch bei Youtube steht? Dazu kommt die algorithmische Logik. Das heisst, die digitalen Plattformen kennen mein Profil und spielen mir nur noch das aus, was meinen Vorlieben entspricht. So wird alles entkoppelt und entbündelt, so dass ich nur noch – und zudem: immer mehr – Einzelleistungen angeboten erhalte. Suche ich dann noch? Woran binde ich mich dann? Will ich weiterhin Gebühren zahlen? Will ich dann noch ein Abo haben? Nicht zwingend. Die Entbündelung führt dazu, dass sich die Anbieter fragen müssen: Wer bin ich eigentlich? Bin ich eine Marke oder bin ich ganz viele Marken? Die Segmentierung, die in der gesamten Gesellschaft vorherrscht, nimmt nun auch im Medienbereich zu.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Die Attraktivität des Journalismus dürfte sinken, zumindest wenn man ihn als Berufskarriere begreift, die am Schluss in die AHV münden soll.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Weshalb ist Journalismus für eine Gesellschaft wichtig und weshalb soll er gefördert werden?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Journalismus kann man mit der Wissenschaft vergleichen. Physiker beschäftigen sich mit irgendwelchen Themen, finden dann plötzlich die schwarzen Löcher. Dieser ergebnisoffene Beobachtungs- und Entdeckungsprozess ist auch von zentraler Bedeutung für den Journalismus.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Und diese Leistung wird nicht abgegolten, sagen Sie.</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Ein Landwirt leistet ja auch Dinge, die nicht unmittelbar abgegolten werden. Er kümmert sich um die Kulturlandschaft wie um die Ökosysteme. Damit leistet er etwas für die Allgemeinheit, weil wir letztlich auf die Artenvielfalt angewiesen sind. Er trägt eine gesellschaftliche Verantwortung, die nicht sich nicht unmittelbar ökonomisch auszahlen muss. Genauso ist die Medienförderung wichtig, weil es darum geht, die journalistische kreative Leistung zu erhalten, auszubauen, zu ermöglichen und zu unterstützen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Ist Journalismus eigentlich noch ein attraktiver Beruf?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Die Attraktivität des Journalismus dürfte sinken, zumindest wenn man ihn als Berufskarriere begreift, die am Schluss in die AHV münden soll. Das sieht man jetzt schon, dass in einer gewissen Phase zwischen 40 und 50 viele den Beruf verlassen. Aber der Beruf ist eigentlich weiterhin attraktiv, weil man die Welt beobachten und gestalten kann. Die Frage ist nur: Lässt sich darauf noch eine ganze Karriere aufbauen?</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Der Journalismus wird so zunehmend industrialisiert, Medien werden industrialisiert.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Ist das nicht genau das Problem, dass unsere Medien aus Spargründen vor allem auf junge Leute setzen, weil eben viele zwischen 40 und 50 aus dem Journalismus aussteigen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Wenn es keine stabile Perspektive im Beruf gibt, dann könnte es sein, dass bestimmte Leute abgeschreckt werden, das zu machen. Zudem wird der Beruf immer technischer, sie müssen lernen, alles was sie machen, über mehrere Kanäle auszuspielen. Sie sitzen teilweise in einem Raum mit vielen anderen zusammen. Ich nenne es «War Room» …</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>… statt Newsroom.</p>
</div><div class="answer"><h4>Otfried Jarren:</h4> <p>Genau. Man beobachtet, was andere machen und macht dann das Gleiche wie andere, rund um die Uhr. Nachrichten, News als strategisches Geschäft. Wann aber sind die Journalistinnen und Journalisten mal draussen? Wie viele Leute machen eigentlich noch Reportagen? Wie viele sind eigentlich unterwegs, einfach mal so? Der Journalismus wird so zunehmend industrialisiert, Medien werden industrialisiert. Das zieht auch bestimmte Typen eher an.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Sie sind kein Fan von Newsrooms.</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>Ich halte das für eine gefährliche Entwicklung. Sie hat Vorzüge, die sehe ich schon auch. Aber sie führt nicht dazu, dass die kreative Leistung verbessert wird. Und: Steht Fachexpertise in den Newsrooms, etwa in Form von Wissenschaftsjournalismus, jetzt rund um die Uhr zur Verfügung? Eben nicht mehr.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Ich habe noch fünf Sätze, die sie doch bitte beenden für mich. Ich lese auch im Zeitalter der Sozialen Medien Zeitungen, weil …</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>… ich dort auf Überraschendes stosse, das ich vorher nicht wusste.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Journalismus ist für mich unverzichtbar, weil …</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>… auch er Überraschendes liefert und Eindrücke vermittelt, die ich nicht kannte.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Medienfreiheit ist für eine Demokratie ungemein wichtig, weil …</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>… wir ohne diese Medienfreiheit das Risiko hätten, dass wir von anderen Gruppen und Mächten beeinflusst würden.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Medienförderung in der Schweiz ist notwendig, weil …</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>… ohne eine Förderung auch eine substanzielle Entwicklung im Bereich Technologie oder Kreativität nicht mehr gelingen könnte.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>Lipp:</h4> <p>Die Herstellung von Öffentlichkeit ist eine zentrale Aufgabe von Journalisten und Medien, weil …</p>
</div><div class="answer"><h4>Jarren:</h4> <p>… ohne Öffentlichkeit das Grundverständnis unserer demokratischen Gemeinschaft in Frage gestellt werden würde. Der Anspruch, dass vieles öffentlich sein soll, muss aufrechterhalten und durchgesetzt werden und das macht der Journalismus, das machen die Medien. Das ist eine zentrale Aufgabe.</p>
</div></p>
<p>Bild: Keystone</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/09/medienfoerderung-soll-helfen-die-journalistische-kreative-leistung-zu-erhalten/">«Medienförderung soll helfen, die journalistische kreative Leistung zu erhalten»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Das Magazin, Sonntagszeitung, SRG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2021 07:25:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Lenz zum Tagi-Magi Man vernimmt auch erfreuliche Meldungen aus dem Hause Tamedia. Aktuell gibt eine interne Transfermeldung Anlass zur Freude: Christoph Lenz wechselt von «Tages-Anzeiger» &#38; Co. zum «Magazin», wie diese Woche bekannt wurde. Was von Lenz zu erwarten ist, zeigte der Reporter im letzten Herbst mit der Recherche «Die Klimaschande von <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/08/das-magazin-sonntagszeitung-srg/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/08/das-magazin-sonntagszeitung-srg/">Das Magazin, Sonntagszeitung, SRG</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-88371" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Good-Bad-Ugly-20210508b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Good-Bad-Ugly-20210508b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Good-Bad-Ugly-20210508b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Good-Bad-Ugly-20210508b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Good-Bad-Ugly-20210508b-1024x343.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Lenz zum Tagi-Magi</h3>
<p>Man vernimmt auch erfreuliche Meldungen aus dem Hause Tamedia. Aktuell gibt eine interne Transfermeldung Anlass zur Freude: Christoph Lenz <a href="https://twitter.com/lenzchristoph/status/1389138647199461380?s=20" target="_blank" rel="noopener">wechselt</a> von «Tages-Anzeiger» &amp; Co. zum «Magazin», wie diese Woche bekannt wurde. Was von Lenz zu erwarten ist, zeigte der Reporter im letzten Herbst mit der Recherche <a href="https://www.oeffentlichkeitsgesetz.ch/downloads/geschichten/artikel/2020-10-24-Das-Magazin-Visp-Emissionen.pdf" target="_blank" rel="noopener">«Die Klimaschande von Visp»</a>, die er bereits im «Magazin» veröffentlichen durfte. Auf sechs Heftseiten konnte der 37-jährige Journalist nachweisen, dass der Chemiekonzern Lonza in Visp über Jahre unbehelligt tonnenweise klimaschädliches Lachgas entweichen liess, auch wegen einer Gesetzeslücke. Mit der Lonza-Enthüllung ist Lenz nun für den <a href="https://www.persoenlich.com/medien/journalist-christoph-lenz-ist-nominiert" target="_blank" rel="noopener">European Press Prize</a> nominiert. Das war vor ihm noch niemand aus der Schweiz. Beim <a href="https://swisspressaward.ch/de/user/a00004700/showcase/cy3/" target="_blank" rel="noopener">Swiss Press Award</a> belegte er jüngst den zweiten Platz mit der Lonza-Recherche. Wenn das Gesellenstück der Massstab ist für die kommenden Artikel, dann dürfen wir uns auf anregende Lektürestunden freuen.<br />
<small><em>Nick Lüthi</em></small></p>
<h3>The Bad – Der Fall Sara Macy</h3>
<p>Menschen erzählen sich Geschichten, um zu leben. Und die letzte <a href="https://www.bernerzeitung.ch/heute-habe-ich-panik-vor-jedem-corona-test-832541513292" target="_blank" rel="noopener">«Sonntagszeitung»</a> erzählte eine Geschichte, die in Journalist*innenkreisen für Stirnrunzeln sorgte: das Porträt der Flugbegleiterin Sara Macy, die sich aufgrund ihres Jobs angeblich so häufig auf Corona testen lassen musste, dass ihre Nase «dauerhaft geschädigt» ist. Im Porträt darf Macy unwidersprochen Thesen verbreiten, die entweder falsch sind oder im Artikel nicht belegt werden. Ein kurzer Faktencheck:</p>
<p>1. Macy erzählt, sie habe sich die Verletzung am Flughafen Keflavik in Island zugezogen. Zwar bleibt ihr Arbeitgeber im Porträt anonym, eine kurze Recherche später ist aber klar: Die Fluggesellschaft, bei der Macy arbeitet, bietet gar keine Flüge nach Island an. Laut internen Quellen hätte Macy beruflich nur auf einem sogenannten Turnaround-Flug in Island Zwischenstopp machen können – und auf solchen sind keine Coronatests nötig.</p>
<p>2. Viele Fluggesellschaften in Europa befinden sich seit einem Jahr in Kurzarbeit. So viele Coronatests, dass man aufgrund der Häufigkeit Schäden davontragen könnte, finden also kaum statt. Fragt man etwa bei Mitarbeitenden der Swiss nach, heisst es: «Seit Beginn der Pandemie fliegt man nur noch sehr wenig und es wird darauf geachtet, dass man nicht oft Destinationen anfliegt, die PCR-Tests verlangen – wie zum Beispiel China.» Auf praktisch allen anderen Destinationen würden heute gar keine Nasenabstriche mehr durchgeführt, sondern Rachenabstriche.</p>
<p>3. Der Text verpasst leider, Macy entsprechend einzuordnen: Ihr mittlerweile gelöschtes Facebook-Profil machte klar, dass die junge Frau QAnon-Theorien zumindest nicht abgeneigt ist. Offenbar wusste man bei der Sonntagszeitung darüber Bescheid – das habe aber «absolut nichts mit dem Artikel zu tun», schrieb eine Tamedia-Sprecherin.<br />
<small><em>Miriam Suter</em></small></p>
<h3>The Ugly – SRG-Propaganda zeigt Wirkung</h3>
<p>Ende April erhielten die Journalist*innen Sylvia Revello, Boris Busslinger und Célia Héron von «Le Temps» den <a href="https://swisspressaward.ch/de/user/c00029948/showcase/dpb/" target="_blank" rel="noopener">Swiss Press Award</a> für ihre <a href="https://www.letemps.ch/suisse/rts-darius-rochebin-loi-silence" target="_blank" rel="noopener">Recherche</a> über Belästigung, übergriffiges Verhalten und Machtmissbrauch beim Westschweizer Radio und Fernsehen RTS. Das stiess verschiedentlich auf Unverständnis und Kritik.</p>
<p>«Persönlich»-Verleger Matthias Ackeret schreibt: «Dass nun ausgerechnet diese Story, die sich zumindest im Fall von Rochebin als falsch erwiesen hat, mit dem höchsten Schweizer Journalistenpreis ausgezeichnet wird, mutet eigenwillig an.» Rochebin, der heute beim französischen Sender LCI eine Talksendung führt, habe eine «Rehabilitation ersten Grades» erfahren. Und auch Medienkolumnist Kurt W. Zimmermann schlug in die gleiche Kerbe. In der «Weltwoche» schreibt er zum preisgekrönten Stück: «Nichts davon war wahr. Eine externe Untersuchung, im Auftrag der SRG, wusch Rochebin weiss wie Schnee.»</p>
<p>Die SRG-Propaganda entfaltet also ihre volle Wirkung: Anfang April informierte die Spitze des Unternehmens, Rochebin könne man nichts vorwerfen. Doch die Erkenntnisse der SRG zu den Vorgängen in der Westschweiz sind zumindest unvollständig: Die Quellen der Vorwürfe gegen Rochebin, auf die sich «Le Temps» stützt, hat die SRG in ihrer Untersuchung <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/um-den-kronzeugen-kuemmert-sich-niemand-833563805446" target="_blank" rel="noopener">gar nicht berücksichtigt</a>. Ein Abschlussbericht soll im Juni folgen und der könnte noch ein paar Überraschungen enthalten: Es scheint noch weitere Fälle zu geben, wie <a href="https://www.watson.ch/schweiz/medien/406915857-sexuelle-belaestigung-bei-rts-es-ist-alles-noch-schlimmer" target="_blank" rel="noopener">Watson Romandie</a> schreibt. Diese Suppe ist noch nicht ausgelöffelt.<br />
<small><em>Miriam Suter</em></small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/08/das-magazin-sonntagszeitung-srg/">Das Magazin, Sonntagszeitung, SRG</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Steffi Buchli, Aprilscherze, 20&#160;Minuten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Apr 2021 07:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[20 Minuten]]></category>
		<category><![CDATA[Steffi Buchli]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Steffi Buchli und die Buben im Sandkasten Die Schlammschlacht um die Macht im FC&#160;Basel zwischen Ex-Spieler David Degen und dem amtierenden Präsidenten und Besitzer Bernhard Burgener scheint kein Ende zu nehmen. Indiskretionen hier, Anschuldigungen da. Klingt alles ein bisschen nach Buben im Sandkasten. Das findet auch Steffi Buchli. Die neue «Blick»-Sportchefin schreibt <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/03/steffi-buchli-aprilscherze-20-minuten/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/04/MW-Good-Bad-Ugly-20210403c.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="alignnone size-full wp-image-87373" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/04/MW-Good-Bad-Ugly-20210403c.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/04/MW-Good-Bad-Ugly-20210403c-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/04/MW-Good-Bad-Ugly-20210403c-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/04/MW-Good-Bad-Ugly-20210403c-1024x343.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Steffi Buchli und die Buben im Sandkasten</h3>
<p>Die <a href="https://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/machtkampf-beim-fcb-brisantes-e-mail-enthuellt-auch-degen-wollte-centricus-holen-id16432569.html" rel="noopener" target="_blank">Schlammschlacht</a> um die Macht im FC&nbsp;Basel zwischen Ex-Spieler David Degen und dem amtierenden Präsidenten und Besitzer Bernhard Burgener scheint kein Ende zu nehmen. Indiskretionen hier, Anschuldigungen da. Klingt alles ein bisschen nach Buben im Sandkasten. Das findet auch Steffi Buchli. Die neue «Blick»-Sportchefin schreibt darum in einem aktuellen Kommentar eine fiktive Beobachtung vom Sandkastenrand. Damit trifft sie den Kern der Schlammschlacht wohl besser als jeder Versuch einer feinziselierten Analyse der Faktenlage. «Dann werfen sie mit Sand und zerren einander an den Haaren – bis einer heult und bis alle kreuz und quer über den Haufen fliegen. Gewinnen wird weder Dario noch Max noch Tim. Am Ende werden sie alle gebeutelt und verwundet von dannen ziehen.» </p>
<p>Sie führt damit allerdings fort, was sie in ihrer Karriere als Sportjournalistin gelernt hat. Seit zehn Jahren arbeitet sie in der männergeprägten Domäne, vieles sei seit ihrem Einstieg besser geworden, sagte sie vor ihrem Stellenantritt beim «Blick» im Interview mit dem Magazin «Sportlerin»: «Es gab früher viele Redaktionssitzungen, in denen halt mal ein Mann sagte: ‹Lasst uns Beachvolleyball bringen. Ein bisschen Füdli geht immer.› Am meisten nervt mich, dass ich damals nicht aufstand und sagte, das gehe so nicht. Ich liess den Bubenklub gewähren». Diese Zeiten sind vorbei.<br />
<small><em>Mirimam Suter</em></small></p>
<h3>The Bad – Unlustige Medien am 1. April</h3>
<p>Wirklich lustig zu sein, ist eine Kunst für sich. Jedes Jahr am 1. April beweisen die Schweizer Medien aufs Neue: Es ist eine Kunst, die ihnen nicht wirklich liegt. Und trotzdem versuchen sie sich Jahr für Jahr an der hohen Kunst der Aprilscherze. </p>
<p>Wirklich unlustig ist ein Witz vor allem dann, wenn man ihn erklären muss. Und nur noch peinlich ist es, wenn das ein traditionsreiches Satiremagazin tut. Der «Nebelspalter» macht vor, wie das geht: Am 1. April 2021 ging auf <a href="https://www.nebelspalter.ch/toni-brunner-will-ins-parlament-zurueck-bundesratsambitionen" rel="noopener" target="_blank">nebelspalter.ch</a> ein Interview mit Toni Brunner online, in dem er verkündete, zurück ins Parlament zu wollen. Der Staat werde immer autoritärer und entwickle sich zur Diktatur. Brunners Lebenspartnerin Esther Friedli leistet auf Twitter <a href="https://twitter.com/friedlies/status/1377518673053814792?s=20" rel="noopener" target="_blank">Schützenhilfe</a> und versprach zurück an den Herd zu gehen, wenn ihr Toni wieder nach Bern geht. Die Auflösung der Gähn-Story kam noch am 1. April per Mail an die Newsletter-Abonnent*innen des neuen «Nebelspalters»: «Toni Brunner geht nicht zurück nach Bern. Mit grosser Enttäuschung, ja Erschütterung müssen wir unseren Leserinnen und Lesern mitteilen, dass heute der 1. April ist», schreibt Verleger Markus Somm. Ha. Ha.<br />
<small><em>Mirimam Suter</em></small></p>
<h3>The Ugly – 20 Minuten: einfach draufhalten</h3>
<p>«Waaas?! Wir sind live… Nein, bitte nicht!» Dass sich gestern Abend in St. Gallen ein paar hundert Jugendliche trafen, versetzte alle News-Medien in Aufregung: Corona-Krawalle! Eskalation! Chaoten! Innerlich sieht man die sabbernden Blattmacher vor sich. Freitagnacht brachte Klicks, Klicks, Klicks von «CH&nbsp;Media» bis «Blick». Den Vogel schoss aber «20&nbsp;Minuten» ab: Drei Stunden lang streamte ein Reporter live aus St. Gallen. Fünfmal wurde der Beitrag gepusht. </p>
<p>Die Kamera ruckelte, der Reporter wirkte unbeholfen, manchmal zeigt das Videobild minutenlang eine leere Ecke. Doch die Qualität ist bei diesem Inhalt nur eine Randnotiz wert: Während die «Blick TV»-Liveschaltung bemüht war, keine Gesichter zu zeigen, holte «20&nbsp;Minuten» jede Person vor die Linse. Egal, wie jung sie aussah. Egal, wie betrunken sie wirkte.</p>
<p>Der «20&nbsp;Minuten»-Reporter setzte dabei einen Ton an, als würde er eine lustige Strassenumfrage machen: «Was möchtest du uns noch erzählen?» «Willst du ein Meme werden?» «Willst du noch was zu den Corona-Massnahmen sagen?» Als ein Jugendlicher darum bittet, Abstand zu halten, reagiert der Reporter angesäuert. Als eine Gruppe über die «Scheiss-Politik» ausruft, reagiert er: «Das ist live, das ist live! Überlegt, was ihr sagt!» Dabei geht es gar nicht darum, was gesagt wird.</p>
<p>Der Reporter setzte mutmasslich Minderjährige und Betrunkene der totalen Öffentlichkeit aus. Vielen Gefilmten war nicht bewusst, dass ihre Gesichter und Aussagen live gestreamt werden. Einige reagierten geschockt, sobald sie es verstanden. Das ist berechtigt: Was ist, wenn Familie und Lehrbetriebe diese Aufnahmen sehen? Was macht die Polizei damit? Dieser Livestream war ein medienethisches Armutszeugnis.<br />
<small><em>Benjamin von Wyl</em></small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/03/steffi-buchli-aprilscherze-20-minuten/">Steffi Buchli, Aprilscherze, 20 Minuten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Machomedia, Login-Allianz, Gredig direkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 09:14:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Urs Gredig]]></category>
		<category><![CDATA[Login-Allianz]]></category>
		<category><![CDATA[Machomedia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Aufstehen gegen Machomedia Der Protestbrief von 78 Tamedia-Journalistinnen ging letzte Woche durch die Decke. Sich als Frau in einem Macho-Umfeld öffentlich zu exponieren, ist schon unter normalen Umständen nicht einfach. Es in einer Zeit zu tun, in der Stellen abgebaut werden, ist darum doppelt mutig. Aber der Ball liegt nicht bei den <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/13/machomedia-login-allianz-gredig-direkt/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-86792" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210313b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210313b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210313b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210313b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210313b-1024x343.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Aufstehen gegen Machomedia</h3>
<p>Der <a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/Brief.pdf" target="_blank" rel="noopener">Protestbrief</a> von 78 Tamedia-Journalistinnen ging letzte Woche durch die Decke. Sich als Frau in einem Macho-Umfeld öffentlich zu exponieren, ist schon unter normalen Umständen nicht einfach. Es in einer Zeit zu tun, in der Stellen abgebaut werden, ist darum doppelt mutig. Aber der Ball liegt nicht bei den Frauen. Was sich jetzt dringend ändern muss:</p>
<p>➜ Journalisten müssen sich aktiv solidarisieren. Am Medienfrauenstreik ein Bild auf Instagram zu posten, reicht nicht. Einen eigenen Brief schreiben, reicht nicht. Journalisten müssen den Mund aufmachen im Arbeitsalltag, Kollegen kritisieren, wenn sie diskriminierend und frauenfeindlich auftreten. Denn leider gilt noch immer: Männer hören vor allem auf andere Männer.</p>
<p>➜ Ressortleiter müssen sich weiterbilden. Wenn sie Reportagen über das Frauenstreikjubiläum als unwichtig abtun, fehlt es an grundlegendem Wissen über Journalismus: Er bildet nicht die patriarchale Vorstellung der Welt ab. Betroffene sollen die gesammelten Werke von Annemarie Schwarzenbach, Margrit Sprecher oder Laure Wyss lesen oder das Gosteli-Archiv bei Bern besuchen.</p>
<p>➜ Chefredaktoren müssen ihre Hausaufgaben machen. Tamedia-Superchef <a href="https://www.sueddeutsche.de/medien/journalismus-schweiz-sexismus-tamedia-1.5232154" target="_blank" rel="noopener">Arthur Rutishauser</a> sagte jüngst der Süddeutschen Zeitung, es sei nicht so einfach, in der Schweiz qualifizierte Journalistinnen zu finden. Nicht nur wurden in den vergangenen Jahren so viele Journalistinnen wie noch nie mit Preisen ausgezeichnet, es gibt bereits seit längerem eine Datenbank, auf die man zurückgreifen kann: die der Medienfrauen Schweiz. So schwierig ist es nicht, man(n) muss bloss wollen.<br />
<small><em>Miriam Suter</em></small></p>
<h3>The Bad – Das Login-Alliänzchen macht ein Schrittchen</h3>
<p>Neu kann man mit demselben Login online auf «20 Minuten» und «Blick» unterwegs sein. Es ist das <a href="https://www.ringier.ch/de/medienmitteilungen/start-des-gemeinsamen-logins-der-schweizer-digital-allianz-onelog" target="_blank" rel="noopener">erste Schrittchen</a> hin zum gemeinsamen Login von SRG bis NZZ. 2018 rauften sich Ringier, TX Group und Co zusammen und kündigten eine Login-Allianz an.</p>
<p>Ein gemeinsames Login soll die Schweizer Medienhäuser für Werbung attraktiver machen und den Abfluss der Online-Werbebudgets an Google, Facebook und Co bremsen. Anfangs war darum das entscheidende Argument von Ringier-CEO Marc Walder ein <a href="https://web.archive.org/web/20180929112608/https://www.cash.ch/news/boersenticker-firmen/schweizer-medienhaeuser-wollen-staerker-zusammen-arbeiten-1212372" target="_blank" rel="noopener">«gemeinsamer Datentopf»</a>; ein Jahr danach war davon keine Rede mehr.</p>
<p>Obwohl sich das Projekt gegen die Giganten aus dem Silicon Valley richtet, teilen beteiligte Medien weiterhin<a href="https://medienwoche.ch/2019/12/03/fast-alle-schweizer-medien-liefern-freiwillig-daten-an-facebook/"> wertvolle Nutzerdaten</a> mit Google und Co., wenn man sich auf ihren Seiten bewegt. Zudem ermöglicht auch das neue «20 Minuten»-Login eine vereinfachte Registrierung mit einem <a href="https://tinyurl.com/yfb37hkb" target="_blank" rel="noopener">Facebook-, Google- oder Apple-Konto</a>.</p>
<p>Doch hier muss man den Medienhäusern ein Kränzchen winden: Facebook erfährt nur, dass man sich registriert. Facebook weiss nicht, welche Artikel man auf «20 Minuten» anklickt. Nun reicht also eine Anmeldung für die beiden Boulevard-Portale. Weitere Titel folgen «später» beziehungsweise «voraussichtlich im Jahr 2022».</p>
<p>Als die Allianz angekündigt wurde, ist «Musical.ly» gerade in «Tiktok» umbenannt worden. Die Schweizer Verlage sind in etwa so träge, wie es die E-ID-Befürworter*innen bis zur Abstimmung über die Behörden behaupteten.<br />
<small><em>Benjamin von Wyl</em></small></p>
<h3>The Ugly – Die Diktatur im Fernsehen</h3>
<p>In der Woche nach der «Arena»-Sendung «Corona-Diktatur Schweiz – wirklich?» begrüsste Urs Gredig nun <a href="https://srf.ch/play/tv/redirect/detail/719ffab3-3d40-4521-be2b-dd731cb262bb" target="_blank" rel="noopener">Magdalena Martullo-Blocher</a> in seiner Talk-Show. Die SVP-Vizepräsidentin, die am ausdauerndsten von einer Diktatur redet, steuerte bereits in den ersten Minuten ihr Lieblingsthema an. «Da sind wir schon voll in der Diskussion: Demokratie versus Diktatur», bemerkte Gredig gewohnt freundlich. Der Moderator gab sich Mühe, Martullos Behauptungen zu zerstreuen. Er verwies auf Belarus, Gewalt und Unterdrückung.</p>
<p>«Ich bin eben eine Demokratieverfechterin», erklärte Martullo. Darauf parierte Gredig mit der dummen Aussage: «Die Diktatur ist mehr als das Gegenteil einer Demokratie.» Als Martullo dann behauptete, die Gerichtsgewalt sei «im Moment faktisch» ausgeschaltet, setzte er nichts entgegen. In der zweiten Hälfte durfte sich Martullo vor allem dafür loben, wie früh sie auf die Pandemie reagierte.</p>
<p>Laber-Journalist*innen haben ein Problem mit destruktiven Positionen: Sie sind Gastgeber, sie bleiben freundlich. In der Gesprächssituation gibt es kaum Möglichkeiten, Fakten von Meinung abzugrenzen. Faktische Aussagen wie «Wir leben in einer Demokratie» oder «Es gibt Rassismus» werden dann als Meinungsäusserungen wahrgenommen. Je nachdem vertraut die Zuschauerin halt eher dem gemässigten SRG-Journalisten oder der achso demokratieverliebten SVPlerin. Talkmaster wie Gredig könnten solche Situationen durch Auswahl von Themen und Gästen vermeiden. Warum nur tun sie es nicht?!<br />
<small><em>Benjamin von Wyl</em></small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/13/machomedia-login-allianz-gredig-direkt/">Machomedia, Login-Allianz, Gredig direkt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Schweizer&#160;Journalist:in, Berner&#160;Zeitung, Radio&#160;SRF&#160;1</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/06/schweizer-journalistin-berner-zeitung-radio-srf-1/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2021 10:09:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Berner Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Journalist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Alles neu bei der «Schweizer Journalist:in» Mit den neuen Co-Chefredaktorinnen Charlotte Theile und Samantha Zaugg ändert der Name. Die «Schweizer Journalist:in» schliesst sprachlich endlich alle Geschlechter mit ein. Theile und Zaugg wirken ebenfalls zusammen in der neuen Storytelling-Agentur «Elephant Stories» mit, über die auch die neuste Ausgabe der «Schweizer Journalist:in» berichtet. Das <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/06/schweizer-journalistin-berner-zeitung-radio-srf-1/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/06/schweizer-journalistin-berner-zeitung-radio-srf-1/">Schweizer Journalist:in, Berner Zeitung, Radio SRF 1</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-86561" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210306b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210306b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210306b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210306b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210306b-1024x343.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Alles neu bei der «Schweizer Journalist:in»</h3>
<p>Mit den neuen Co-Chefredaktorinnen Charlotte Theile und Samantha Zaugg ändert der Name. Die <a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210301_OTS0162/schweizer-journalist-aendert-titel" target="_blank" rel="noopener">«Schweizer Journalist:in»</a> schliesst sprachlich endlich alle Geschlechter mit ein. Theile und Zaugg wirken ebenfalls zusammen in der neuen Storytelling-Agentur <a href="https://www.elephantstories.ch/" target="_blank" rel="noopener">«Elephant Stories»</a> mit, über die auch die neuste Ausgabe der «Schweizer Journalist:in» berichtet. Das wirft Fragen auf. Gegenüber der MEDIENWOCHE sagt Theile: «Im Interview ist transparent kommuniziert, dass ich die Co-Chefredaktion übernehmen werde. Es erscheint ausserdem in einem Heft, das ich inhaltlich noch nicht verantwortet habe.» Das erste Heft, das Zaugg und Theile zusammen gestalten, erscheint Anfang Mai. «Wir werden die Sphären klar voneinander trennen», verspricht Theile.</p>
<p>Die Co-Chefredaktorinnen haben grosse Pläne für das Magazin: «Samantha und ich wollen, dass die ‹Schweizer Journalist:in› noch mehr zu einer Plattform wird, einem Magazin von und für Journalist:innen, wo gemeinsam nachgedacht wird und wo wir offen miteinander umgehen.» Den Auftakt macht eine öffentliche <a href="https://register.gotowebinar.com/#register/8381892012062990350" target="_blank" rel="noopener">Diskussionsrunde</a> am kommenden Donnerstag.<br />
<small><em>Miriam Suter</em></small></p>
<h3>The Bad – BZ-Redaktion verliert wichtige Stimme</h3>
<p>Noch bevor Tamedia die ersten Schritte unternimmt zur angekündigten <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/30/aus-zwei-mach-eins-tamedia-beerdigt-das-berner-modell/">Fusion von «Bund» und «Berner Zeitung»</a>, verliert die BZ mit <a href="https://jsteiner.ch/ueber-mich/" target="_blank" rel="noopener">Jürg Steiner</a> eine prominente Stimme. Der 57-Jährige war nicht nur viele Jahre Redaktor, sondern amtet auch als Präsident der Personalkommission. Als solcher verteidigt Steiner die Interessen der Redaktion gegenüber der Unternehmensleitung; eine anspruchsvolle und nervenaufreibende Aufgabe, zumal die Interessen der beiden Seiten mit jeder neuen Sparrunde stärker auseinanderklaffen. Der Hauptgrund für seine Kündigung sei aber rein persönlich. «Ich habe den Eindruck, meine Möglichkeiten an dieser Stelle ausgereizt zu haben», hält Steiner in einem internen «Rücktrittsschreiben» fest.</p>
<p>Als Journalist fällt Steiner seit jeher durch breites Interesse und mit sorgfältigem Handwerk auf; lange Jahre als Redaktor des Hintergrund-Ressorts «Zeitpunkt», wo er zusammen mit Stefan von Bergen Woche für Woche all jene Lügen strafte, welche die BZ neben der selbsternannten Qualitätszeitung «Der Bund» für provinziellen Boulevard hielten. Nach der Einstellung des «Zeitpunkt» wechselte Steiner ins Lokalressort, das nun mit dem Pendant beim «Bund» fusioniert werden soll.</p>
<p>«So, wie dieser Prozess aufgegleist ist, glaube ich nicht, dass es gut herauskommt, und ich möchte auch nicht dabei sein», nennt Steiners Schreiben als Grund, warum er gerade jetzt kündigt. Für Personal und Publikum der BZ bedeutet der Abgang einen Riesenverlust.<br />
<small><em>Nick Lüthi</em></small></p>
<h3>The Ugly – Radio SRF 1 kann nicht still sein</h3>
<p>Jeden Tag hören 1,3 Millionen Menschen Radio SRF 1. Es ist nicht nur der meistgehörte Radiosender in der Schweiz, sondern der offiziellste: In Notfällen informieren hier die Behörden.</p>
<p>Gestern Mittag war Radio SRF 1 der Sender, der nicht still sein konnte. Kurz vor zwölf stimmte die Moderatorin auf die bevorstehende <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/schweigeminute-fuer-coronaopfer-verbundenheit-mit-den-verstorbenen-ob-coronabedingt-oder-nicht" target="_blank" rel="noopener">Schweigeminute</a> für die Opfer der Corona-Pandemie ein: «Es ist heute bei vielen stiller als sonst, Bundesrat Guy Parmelin schlug vor, dass es heute eine Schweigeminute gibt. Und zwar jetzt dann gerade in der Minute bevor es zwölf wird. Da können Sie das Radio abschalten oder leiser drehen.» So könne man an die Verstorbenen, die Hinterbliebenen und Kranken gedenken. Die einfühlsame Aufzählung endet mit Trost und Hoffnung. Dann harter Bruch: <a href="https://medienwoche.ch/2019/08/13/das-radio-im-dienst-des-autoverkehrs/">Verkehrsmeldungen</a>! «SRF Verkehrsinfo von 11 Uhr 59: Region Zürich, hier bleibt der Westring zwischen Birmensdorf…»</p>
<p>Still war es hingegen bei Radio SRF 3, dem poppigen Pendant. War es ein Versehen, dass SRF 1 die Schweigeminute verlaberte? Gemäss Medienstelle nicht: «Radio SRF 1 sendete das reguläre Programm.» Die Schweigeminute sei keine behördliche Anordnung gewesen. «Die Gestaltung des Programms heute Mittag lag deshalb in der Hoheit von SRF.» Demnach hat also SRF 1 entschieden, dass gesperrte Strassen und stockender Verkehr Vorrang haben. Auf die Verkehrsmeldungen folgten bei Radio SRF 1 die Nachrichten. Topmeldung war wiederum die Minute der Stille. Wer nicht still sein kann, hat anscheinend viel zur Schweigeminute zu sagen.<br />
<small><em>Benjamin von Wyl</em></small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/06/schweizer-journalistin-berner-zeitung-radio-srf-1/">Schweizer Journalist:in, Berner Zeitung, Radio SRF 1</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Auch 2020 geht einmal zu Ende</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/12/22/auch-2020-geht-einmal-zu-ende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 16:16:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Not in Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Medienjahr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die MEDIENWOCHE meldet sich in die Winterpause ab und bedankt sich für das wachsende Interesse an unserer Publikation. Besonderer Dank gilt den Gönnerinnen und Gönnern, die uns einen stabilen Betrieb mitermöglichen. Der Abschied vom 2020 fällt vergleichsweise leicht – auf dass 2021 mehr als nur eine neue Jahrzahl bringt! Wir haben uns schon fast an <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/22/auch-2020-geht-einmal-zu-ende/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die MEDIENWOCHE meldet sich in die Winterpause ab und bedankt sich für das wachsende Interesse an unserer Publikation. Besonderer Dank gilt den <a href="https://medienwoche.ch/goenner-abo/wie-viel-ist-ihnen-unabhaengiger-journalismus-wert/">Gönnerinnen und Gönnern</a>, die uns einen stabilen Betrieb mitermöglichen. Der Abschied vom 2020 fällt vergleichsweise leicht – auf dass 2021 mehr als nur eine neue Jahrzahl bringt!</strong><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-84477" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-2020-trash-20201222.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-2020-trash-20201222.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-2020-trash-20201222-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-2020-trash-20201222-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-2020-trash-20201222-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-2020-trash-20201222-470x315.jpg 470w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Wir haben uns schon fast an den Ausnahmezustand gewöhnt, und wenn nicht, dann zumindest einen produktiven Umgang damit gefunden; Homeoffice bietet auch Vorteile. Und dennoch wünschen wir uns alle nichts sehnlicher zurück als den alten Normalzustand. Nur: Den wird es nicht mehr geben. Corona beschleunigt lediglich eine ohnehin schon rapide rollende Umwälzung der Medienlandschaft.</p>
<p>Zum Jahresausklang bieten wir Ihnen zwei Hörstücke, die zwei Zonen dieses Wandels ausleuchten. Der erste Beitrag: Warum redaktionelle Medienangebote aus gewissen Kreisen nur noch Hohn und Spott ernten und warum sie es selbst in der Hand haben, <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/22/luegenpresse-warum-die-medien-mitverantwortlich-sind-fuer-den-vertrauensverlust/">Vertrauen</a> zurückzugewinnen. Der zweite Beitrag schliesst daran an und widmet sich dem grossen Publikumszuspruch sogenannter <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/22/kenfm-rubikon-tichys-einblick-warum-alternative-medien-ein-millionenpublikum-finden/">«Alternativer Medien»</a>. Ihr Erfolg rührt von einem einfachen Schema her: Ein Kern Wahrheit wird in einen Teig aus Halb- und Unwahrheiten gerollt. Warum dieses Vorgehen so wirksam ist und wie journalistische Medien damit umgehen können, besprechen Christian Caspar und Marko Kovic in unserem Podcast «Das Monokel».</p>
<p>Einen <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/18/schweizer-medien-im-corona-jahr-2020/">umfassenden Rückblick</a> auf die Schweizer Medien im Corona-Jahr 2020 haben wir auch noch im Angebot.</p>
<p>Wir werden ab dem 5. Januar wieder für Sie da sein.</p>
<p><small>Bild: <a href="https://unsplash.com/@michielannaert?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener">Michiel Annaert</a> auf <a href="https://unsplash.com/@michielannaert?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener">Unsplash</a></small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/22/auch-2020-geht-einmal-zu-ende/">Auch 2020 geht einmal zu Ende</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Freie Dokumente, SRF-Transformation, Weltwoche Daily</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/12/12/freie-dokumente-srf-transformation-weltwoche-daily/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2020 11:10:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Mörgeli]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Freie Dokumente: Looking at you, Luzern! Endlich. Die Einsicht in Dokumente der Bundesverwaltung soll künftig kostenfrei sein, hat der Bundesrat gestern beschlossen. Für alle Personen – unabhängig davon, ob sie ein begründetes Interesse vorweisen können. Anders als es die Vorlage der Staatspolitischen Kommission vorsieht, die bald ins Parlament geht, möchte der Bundesrat <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/12/freie-dokumente-srf-transformation-weltwoche-daily/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201212b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="alignnone size-full wp-image-84263" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201212b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201212b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201212b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201212b-1024x343.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Freie Dokumente: Looking at you, Luzern!</h3>
<p>Endlich. Die Einsicht in Dokumente der Bundesverwaltung soll <a href="https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-81574.html" target="_blank" rel="noopener">künftig kostenfrei</a> sein, hat der Bundesrat gestern beschlossen. Für alle Personen – unabhängig davon, ob sie ein begründetes Interesse vorweisen können.</p>
<p>Anders als es die Vorlage der Staatspolitischen Kommission vorsieht, die bald ins Parlament geht, möchte der Bundesrat aber weiterhin eine «Ausnahmeregelung» für besonders aufwändige Gesuche. Die Regierung verteidigt diese Haltung damit, dass etwa die Zulassungsdossiers von Arzneimitteln manchmal «mehrere hundert Bundesordner umfassen».</p>
<p>Grundsätzlich tritt der Bundesrat aber entschieden für diese Stärkung des Öffentlichkeitsprinzip ein: «Das Öffentlichkeitsprinzip ist die Grundlage für die Teilnahme der Bevölkerung an der demokratischen Willensbildung und soll das Vertrauen in den Staat sicherstellen.» Hoffentlich lesen das auch die Politiker*innen im Verdunkelungskanton Luzern. Luzern ist der einzige Kanton, in dem es momentan nicht mal Bestrebungen gibt, das Öffentlichkeitsprinzip einzuführen. (<em>Benjamin von Wyl</em>)</p>
<h3>The Bad – SRF: Transformation ohne Transparenz</h3>
<p>Das Ziel ist hoch gesteckt, der Fahrplan eng getaktet. Schweizer Radio und Fernsehen SRF will sich unter Spardruck neu erfinden. Was auch heisst: Weniger Personal muss mehr leisten. Das Rezept kommt einem aus der privaten Medienwelt bekannt vor.</p>
<p>Dabei gibt die SRF-Spitze nicht gerade ein gutes Bild ab im anrollenden Transformationsprozess. Die Führung schafft es nicht, das Personal mitzunehmen. <a href="https://www.schweizer-illustrierte.ch/people/swiss-stars/sendeschluss-nicht-mit-uns" target="_blank" rel="noopener">Sparentscheide</a>, die beim Publikum für Kopfschütteln sorgen, wie die Einstellung starker und etablierter Sendungen, verstehen auch die eigenen Leute nicht.</p>
<p>Die Versprechen von SRF-Direktorin Nathalie Wappler, partizipativ führen zu wollen und die Hierarchien flach zu halten, entpuppen sich je länger je mehr als Schönwetterfloskeln. Das zeigt sich auch beim diese Woche mitgeteilten <a href="https://medien.srf.ch/-/stellenabbau-bei-srf-aktueller-stand-der-umsetzung" target="_blank" rel="noopener">Stellenabbau</a>. Im kommenden Jahre streicht SRF 210 Vollzeitstellen, in einer ersten Tranche im Januar die ersten 66 davon.</p>
<p>Das Konsultationsverfahren, zu dem SRF aufgrund der Massenentlassung gesetzlich verpflichtet ist, sei eine «Alibi-Übung», kritisiert <a href="http://www.ssm-news.ch/ssm/nl_online.cfm?par1=4B28E8C10CD9FCA7A1F512BE6005BEE8&amp;nl=D3269563-FC12-549D-F287A0D4BE4B6441&amp;ref=versand" target="_blank" rel="noopener">die Gewerkschaft SSM</a>. Mit dem Verweis auf den grossen Zeitdruck ging SRF gar nicht erst auf Vorschläge ein, welche die Situation für die zu Entlassenden entschärft hätten.</p>
<p>Die Irritation beim Personal ob des forschen Vorgehens rührt massgeblich von mangelnder Transparenz her zur finanziellen Situation von SRF. Muss das Personal unnötig bluten, weil <a href="https://www.watson.ch/schweiz/tv/650755025-srf-baut-einen-neuen-campus-und-erklaert-die-baukosten-zur-geheimsache?ub=100&amp;ss&amp;ut&amp;sp=44&amp;utm_av=B" target="_blank" rel="noopener">anderswo</a> Geld <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/die-neuen-studios-von-srf-funktionieren-nicht-jetzt-verlaesst-der-projektleiter-das-unternehmen-140164491" target="_blank" rel="noopener">verlocht</a> wird? Eine (von vielen) Fragen, welche die SRF-Spitze beantworten muss, wenn sie das Vertrauen der Basis nicht komplett verlieren will. (<em>Nick Lüthi</em>)</p>
<h3>The Ugly – Weltwoche Daily: Reichweite mit Fake News</h3>
<p>Roger Köppel tritt täglich in komplett anderem Kleidungsstil vor die «Weltwoche Daily»-Kamera. Er strengt sich an. Auch seinen Mannen und Katharina Fontana fordert Köppel einiges ab: Seit zwei Wochen schreiben sie Kurzbeiträge zum Tagesgeschehen als Gratis-Stoff fürs Internet. Die meisten Texte gehen unter. Fontanas Kommentar zur Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» wurde genau null Mal auf Facebook geteilt oder mit einem Like versehen. Auch auf Twitter kommt der neue, rechte Gratis-Journalismus kaum vor.</p>
<p>Die Zusatzplackerei verschaffte der «Weltwoche» erst dann nennenswert Reichweite, als ein Beitrag Falschinformationen enthielt. Christoph Mörgelis Behauptung, der Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger besuche Restaurants in den Nachbarkantonen und foutiere sich um die dortigen Corona-Massnahmen, hat auf Facebook über 250 Reaktionen erhalten. Der Beitrag verbreitet sich auch weiter, nachdem Engelbergers Departement die Behauptungen dementiert hat.</p>
<p>Der Journalist Peter Knechtli hat erkannt, dass Mörgeli seine humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm. Auf Anfrage der MEDIENWOCHE gibt Mörgeli zu, dass er «eine missverständliche Interpretation einer glossenhaft gemeinten Aussage» getroffen habe. Für den Restaurantbesuch im Kanton Solothurn habe er hingegen «glaubwürdige Zeugen».</p>
<p>Trotz des Eingeständnisses ist der «Weltwoche Daily»-Beitrag weiterhin unverändert. «Die Weltwoche hält an ihrer Darstellung fest.» Bei aller Extraarbeit: Die Bemühung um Wahrheit ist dann doch zu viel Aufwand. (<em>Benjamin von Wyl</em>)</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/12/freie-dokumente-srf-transformation-weltwoche-daily/">Freie Dokumente, SRF-Transformation, Weltwoche Daily</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Fredy Bayard, SRG-Ombudsstelle, Basler Zeitung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/12/05/fredy-bayard-srg-ombudsstelle-basler-zeitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2020 08:27:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Basler Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Ombudsstelle]]></category>
		<category><![CDATA[Fredy Bayard]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Der Zeitungsretter aus dem Kleiderladen Gute Nachrichten aus dem Berner Seeland. Wie gestern bekannt wurde, übernimmt Fredy Bayard, Verleger des Walliser Boten, die Gassmann-Gruppe mit den Tageszeitungen «Bieler Tagblatt» und «Journal du Jura». Gute Nachrichten sind das deshalb, weil die Käuferin nicht CH Media oder TX Group heisst. Beide Medienhäuser haben die <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/05/fredy-bayard-srg-ombudsstelle-basler-zeitung/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-84026" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201205b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201205b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201205b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201205b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201205b-1024x343.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Der Zeitungsretter aus dem Kleiderladen</h3>
<p>Gute Nachrichten aus dem Berner Seeland. Wie gestern <a href="https://www.bielertagblatt.ch/nachrichten/biel/von-gassmann-zu-bayard" target="_blank" rel="noopener">bekannt wurde</a>, übernimmt Fredy Bayard, Verleger des Walliser Boten, die Gassmann-Gruppe mit den Tageszeitungen «Bieler Tagblatt» und «Journal du Jura». Gute Nachrichten sind das deshalb, weil die Käuferin nicht CH Media oder TX Group heisst. Beide Medienhäuser haben die kleine, aber regional gut verankerte Gassmann-Gruppe immer wieder umworben.</p>
<p>Es schien in der Branche ausgemacht, dass das Bieler Tagblatt seine Eigenständigkeit irgendwann verlieren und in einem Grossunternehmen aufgeht. «Die Frage ist nicht ob, sondern wann das ‹Bieler Tagblatt› eine Regionalausgabe der ‹Berner Zeitung› sein wird», schrieb Christian Mensch schon vor 20 Jahren in der Weltwoche.</p>
<p>Doch die Entwicklung ging in die entgegengesetzte Richtung. Vor zwei Jahren löste sich die Regionalzeitung aus der langjährigen Kooperation mit der «Berner Zeitung» und setzte fortan auf eine Zusammenarbeit mit zahlreichen Medien von WOZ bis «Zeit» für die Bestückung des überregionalen Mantelteils. Wenn nun der frühere <a href="https://www.modebayard.ch/" target="_blank" rel="noopener">Bekleidungsunternehmer</a> und Neu-Verleger Fredy Bayard – seit drei Jahren führt er <a href="https://www.1815.ch/news/wallis/aktuell/bayard-uebernimmt/" target="_blank" rel="noopener">Mengis-Medien in Visp</a> – das Zepter in Biel übernimmt, ändert das zwar nichts an der grundsätzlich schwierigen Lage eines mittelgrossen Medienunternehmens. Es kann sogar zu weiterem Abbau führen, wenn die beiden Medienhäuser, die Bayard nun führt, Synergien nutzen. Aber medienpolitisch und langfristig betrachtet, ist diese Lösung die beste aller möglichen. (<em>Nick Lüthi</em>)</p>
<h3>The Bad – Was ist, was darf SRG-Satire?</h3>
<p>In der Woche, in der trotz Pandemie im Bundeshaus musiziert wird, möchte die Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz einen Grundsatzentscheid: Was ist, was darf Satire? Noch bevor die Ombudsleute ihren Schlussbericht veröffentlichten, riefen Esther Girsberger und Kurt Schöbi in einem Gastbeitrag in den CH-Media-Zeitungen dazu auf, den Fall mittels Unterschriftensammlung an die nächsthöhere Instanz zu bringen. So soll die Unabhängige Beschwerdeinstanz UBI einen «wünschenswerten Entscheid» über Regeln für «Satiren» am Ende von Abstimmungskämpfen fällen. Deville habe in einer Weise über die Konzernverantwortungsinitiative gesprochen, die «auch satireerprobte Zuschauende» als Information wahrnahmen. Die 14 Beanstander*innen erhielten den Schlussbericht zeitgleich mit dem CH-Media-Artikel. Online ging er erst am Tag danach. Die Ombudsleute <a href="https://www.srgd.ch/de/aktuelles/news/2020/11/30/die-srg-ombudsleute-nach-kritik-an-late-night-show-diese-deville-sendung-war-mehr-als-satire/" target="_blank" rel="noopener">heissen die Beanstandungen gut</a>.</p>
<p>Unter Satiriker*innen sorgt das Vorgehen für <a href="https://twitter.com/gabrielvetter/status/1334772822460297218" target="_blank" rel="noopener">Fragezeichen</a> auf Twitter. Dort machte auch der Jungpolitiker Leroy Bächtold seinem Ärger über «Deville» Luft. Er hat eine der Beanstandungen eingereicht und ist im Vorstand der FDP Zürich Kreis 7 + 8. In dieser Sektion ist Esther Girsberger Mitglied. Zudem ist die SRG-Ombudsfrau Inhaberin der Redner*innenvermittlungsfirma speakers.ch, zu deren Referenzen viele Unternehmen gehören, die an der «Kovi» wenig Freude hatten. Überlegte sich Girsberger <a href="https://steigerlegal.ch/2020/12/05/esther-girsberger-srg-ombudsfrau/" rel="noopener" target="_blank">in den Ausstand zu treten</a>? «Esther Girsberger kennt Leroy Bächtold nicht», so die Ombudsstelle. Sie sei Mitglied der Schulbehörde und sonst nicht in der FDP aktiv. speakers.ch liege ohnehin seit März 2020 brach. Bühnenauftritte gibt es anscheinend nur noch im Bundeshaus. Was ist Satire? Das Parlament leider nicht. (<em>Benjamin von Wyl</em>)</p>
<h3>The Ugly – Stichwortgeber für rassistische Hetze</h3>
<p>Der Titel nennt die <a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/baz_70prozent.jpeg" target="_blank" rel="noopener" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">Zahl als Fakt</a>: «70 Prozent Migranten im Corona-Spitalbett». Wer den Artikel dazu in der «Basler Zeitung» las, stellte fest, dass die Bettenbelegung nach Nationalität gar nicht erhoben wird. Die 70 Prozent sind ein reiner Schätzwert.</p>
<p>Dass Menschen mit Migrationshintergrund in Berufen mit höherem Ansteckungsrisiko arbeiten – kein Wort dazu. Stattdessen zeichnet die Zeitung das Bild einer eingeschleppten Krankheit: Ausländer bringen Corona in die Schweiz und beanspruchen dann unsere Spitalbetten. Die einzige Absicht, die sich herauslesen lässt: Skandalisierung und Stimmungsmache.</p>
<p>Und das ist der BaZ gelungen. SVP-Nationalrat Thomas Aeschi <a href="https://twitter.com/thomas_aeschi/status/1333880232596688904" target="_blank" rel="noopener">nimmt den Ball auf</a> und bringt das Thema ins Bundeshaus. Er fordert höhere Tarife für nicht-schweizerische Corona-Patienten. Willige Helfer für die Verbreitung seines faktenfreien Furors findet Aeschi bei den beiden Gratis-Portalen «20min.ch» und «Nau.ch». Skandal schafft Reichweite. In der Zwischenzeit ist es der «Basler Zeitung» selbst mit den 70 Prozent nicht mehr so wohl. Sie sind <a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/baz_korrigiert.jpeg" target="_blank" rel="noopener" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">aus dem Titel verschwunden</a>. (<em>Nick Lüthi</em>)</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/05/fredy-bayard-srg-ombudsstelle-basler-zeitung/">Fredy Bayard, SRG-Ombudsstelle, Basler Zeitung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Mehr MEDIENWOCHE dank Ihrer Unterstützung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/11/03/wieder-mehr-medienwoche-dank-ihrer-unterstuetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 11:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Gönner-Abo]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=78831</guid>

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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir wollen mehr. Mehr Medienjournalismus. Und Sie können uns dabei helfen, Ihnen mehr zu bieten. Mit einem Gönner-Abo ermöglichen Sie zusätzliche Artikel in der MEDIENWOCHE.</strong></p>
<p>Wie Sie bestimmt bemerkt haben, konnte die MEDIENWOCHE ihren Betrieb auch weiterführen, als die Wirtschaft im Frühling stillstand und die Strassen draussen wie leergefegt waren. Trotz Corona-Krise ist unser Newsletter zweimal wöchentlich erschienen, stets gefüllt mit Lesestoff aus eigener und fremder Produktion.</p>
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<h2>Solides Texthandwerk, faire Honorare, unabhängiger Journalismus</h2>
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<p>Unser Gestalter kreiert mit Witz und analytischer Schärfe aussagestarke Artikelbilder. Ein Team von vier Kuratorinnen und Kuratoren stellt für Sie Woche für Woche zahlreiche Lektüretipps aus deutschsprachigen Medien und Blogs zusammen, sauber geordnet in Ressorts und Dossiers. Dieser Blick über den Tellerrand und die Landesgrenzen macht die MEDIENWOCHE ebenfalls aus.</p>
<div class="image-block wp-caption alignright"><div class="image-wrap"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-82583" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/10/Silke-Fuerst-20200610-MP-DSCF5585b.jpg" alt="" width="500" height="750" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/10/Silke-Fuerst-20200610-MP-DSCF5585b.jpg 853w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/10/Silke-Fuerst-20200610-MP-DSCF5585b-200x300.jpg 200w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/10/Silke-Fuerst-20200610-MP-DSCF5585b-768x1152.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/10/Silke-Fuerst-20200610-MP-DSCF5585b-682x1024.jpg 682w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><span class="caption">Silke Fürst, Autorin / Foto: Martina Paszti</span></div><div id="attachment_82583" class="text"><blockquote><p>«Die MEDIENWOCHE ist für mich der Ort, an dem wichtige Fragen und Herausforderungen der Medienbranche verhandelt werden. Mir geht es darum, Impulse aus der Wissenschaft beizusteuern – und dabei erhalte ich zugleich selbst kritische Impulse für meine Arbeit.»</p></blockquote></div></div>
<h2>Unser bisheriges Geschäftsmodell: Querfinanzierung durch Stelleninserate, Werbung als Nebengeschäft</h2>
<p>Die Querfinanzierung unserer journalistischen Arbeit durch das Geschäft mit Stellenanzeigen auf den Plattformen <a href="http://medienjobs.ch" target="_blank" rel="noopener">medienjobs.ch</a> und <a href="http://medienjobs.ch" target="_blank" rel="noopener">ictjobs.ch</a> bot uns bisher grossen redaktionellen Spielraum. Auch konnten wir weitgehend auf Werbung als tragende Säule verzichten. Es gibt zwar Online-Werbeflächen auf der MEDIENWOCHE (ohne Werbetracking), jedoch in einem Mass, das keine Abhängigkeiten schafft. Zudem sind all unsere Werbeflächen klar als solche gekennzeichnet. Wir verzichten auf Content-Marketing und andere Werbeformen, die das redaktionelle Angebot kompromittieren könnten.</p>
<h2>So unterstützen Sie den unabhängigen und hintergründigen Medienjournalismus der MEDIENWOCHE</h2>
<p>Medienfreiheit und Medienvielfalt werden künftig wesentlich davon abhängen, ob es Medien schaffen, für Ihre Dienstleistungen nicht nur ein wertschätzendes, sondern auch ein zahlendes Publikum zu gewinnen.</p>
<p>Wir wollen unseren unabhängigen und hintergründigen Medienjournalismus weiter pflegen und ausbauen und die Finanzierung der MEDIENWOCHE breiter und nachhaltig abstützen. Mit den Gönner-Abos bauen wir ein zusätzliches finanzielles Standbein auf. Nicht zuletzt, um besser für Schwankungen im Anzeigemarkt gewappnet zu sein.</p>
<p>Wenn Sie unsere Berichterstattung schätzen, können Sie uns dies jetzt mit einem <a title="Wie viel ist Ihnen unabhängiger Journalismus wert?" href="https://medienwoche.ch/goenner-abo/wie-viel-ist-ihnen-unabhaengiger-journalismus-wert/">Gönner-Abo</a> zeigen. Mit Ihrem Beitrag helfen Sie, unseren Medienjournalismus nachhaltig zu finanzieren – ohne Ad-Tracking, ohne Paywall und weitgehend unabhängig von Werbung.</p>
<div class="image-block wp-caption alignleft"><div class="image-wrap"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-82233" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/10/02-Nick-Luethi-20200407-DSCF1190d.jpg" alt="" width="500" height="750" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/10/02-Nick-Luethi-20200407-DSCF1190d.jpg 853w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/10/02-Nick-Luethi-20200407-DSCF1190d-200x300.jpg 200w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/10/02-Nick-Luethi-20200407-DSCF1190d-768x1152.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/10/02-Nick-Luethi-20200407-DSCF1190d-682x1024.jpg 682w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><span class="caption">Nick Lüthi, Chefredaktor / Foto: Marco Leisi</span></div><div id="attachment_82233" class="text"><blockquote><p>«Als Redaktor der MEDIENWOCHE geniesse ich eine grosse publizistische Freiheit. Zusammen mit dem soliden verlegerischen Fundament sind das die Voraussetzungen, damit ich einen hintergründigen und fairen Medienjournalismus pflegen kann.»</p></blockquote></div></div>
<h2>Das passiert mit den Einnahmen aus den Gönner-Abos</h2>
<p>Der Ertrag aus den Gönner-Abos fliesst ausschliesslich in die redaktionelle und journalistische Arbeit der MEDIENWOCHE. Konkret also zum Beispiel in die Honorare der Autoren, die Bildredaktion, das Lektorat. Wer für die Medienwoche arbeitet, erfahren Sie <a title="TEAM" href="https://medienwoche.ch/uber-uns/verlag-team/">hier</a>.</p>
<h2>Feedback? Ja, gerne!</h2>
<p>Weil wir mit Abos bisher keine Erfahrungen sammeln konnten, haben wir uns keine konkreten finanziellen Ziele gesetzt. Wir möchten uns aber jetzt auf den Weg machen, Feedback sammeln, lernen, feinjustieren.</p>
<p>Ihr Feedback ist dabei sehr wertvoll für uns. Kommentieren Sie diesen Beitrag und teilen Sie Anregungen, Themenvorschläge, Lust oder Frust, Lob oder Tadel mit uns. Wir freuen uns auf Ihre Inputs.</p>
<p>Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung,</p>
<p>Ihr <a href="https://medienwoche.ch/uber-uns/verlag-team/">MEDIENWOCHE-Team</a></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/03/wieder-mehr-medienwoche-dank-ihrer-unterstuetzung/">Mehr MEDIENWOCHE dank Ihrer Unterstützung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Liebe Leserinnen und Leser,</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/12/19/liebe-leserinnen-und-leser-2/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2019/12/19/liebe-leserinnen-und-leser-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 11:37:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick 2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die MEDIENWOCHE wünscht ein geruhsames Jahresende und verabschiedet sich in die Winterferien. Am 7. Januar 2020 erscheinen unsere nächsten Artikel. In unserem neunten Jahr seit der Gründung haben wir 2019 erneut ein breites Themenspektrum unter die Lupe genommen. Wir haben Kolleginnen und Kollegen beim Schreiben über die Schulter und der SRG auf die Finger geschaut. <a href="https://medienwoche.ch/2019/12/19/liebe-leserinnen-und-leser-2/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/12/19/liebe-leserinnen-und-leser-2/">Liebe Leserinnen und Leser,</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die MEDIENWOCHE wünscht ein geruhsames Jahresende und verabschiedet sich in die Winterferien. Am 7. Januar 2020 erscheinen unsere nächsten Artikel. </strong><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-75337" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/12/MW-Weihnachten-2019.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/12/MW-Weihnachten-2019.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/12/MW-Weihnachten-2019-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/12/MW-Weihnachten-2019-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/12/MW-Weihnachten-2019-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/12/MW-Weihnachten-2019-470x315.jpg 470w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
In unserem neunten Jahr seit der Gründung haben wir 2019 erneut ein breites Themenspektrum unter die Lupe genommen.</p>
<p>Wir haben Kolleginnen und Kollegen beim Schreiben <a href="https://medienwoche.ch/tag/so-schreibe-ich/">über die Schulter</a> und der SRG <a href="https://medienwoche.ch/2019/06/20/ein-schlag-ins-zentrum-der-festung-srg/">auf die Finger</a> geschaut. Wir spürten <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/12/revolutioniert-beem-den-werbemarkt/">technologischen Trends</a> nach und <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/03/ein-anruechiges-geschaeft-von-sda-und-dpa/">anrüchige Geschäfte</a> auf. Wir gaben der <a href="https://medienwoche.ch/tag/serie-kommunikationswissenschaft/">Kommunikationswissenschaft</a> eine Plattform und <a href="https://medienwoche.ch/tag/free-food-free-drinks-free-press/">Nischenprojekten</a> eine Stimme. Wir befragten <a href="https://medienwoche.ch/2019/04/25/es-ist-nicht-alles-festbetoniert-die-dinge-koennen-und-sollen-sich-entwickeln/">Entscheiderinnen</a> und <a href="https://medienwoche.ch/2019/07/12/was-macht-eigentlich-hansi-voigt-in-basel/">Macher</a>.</p>
<p>Neben den Beiträgen unserer Autorinnen und Autoren boten wir mit unserem Medienmonitor eine breite Lektüreauswahl aus anderen Medien. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle unseren Kuratorinnen und Kuratoren, die zweimal wöchentlich das Netz durchforsten.</p>
<p>Und Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, gebührt Dank dafür, dass Sie die MEDIENWOCHE bei Ihrer Fachlektüre regelmässig berücksichtigen. Gegenüber dem letzten Jahr konnten wir die Nutzung spürbar steigern.</p>
<p>Herzlichen Dank auch unseren Anzeigenkunden und Stelleninserenten auf <a href="https://medienjobs.ch/" target="_blank" rel="noopener">medienjobs.ch</a> und <a href="https://ictjobs.ch/?gclid=CjwKCAiA3OzvBRBXEiwALNKDP_j4Lcu24ntR4T2VwIHeVZbpQrwtjd6mZ3cvrXLwqfuMuTEmEu21gRoCpR4QAvD_BwE" target="_blank" rel="noopener">ictjobs.ch</a>, die es uns ermöglichen, Ihnen diesen Service bieten zu können.</p>
<p>Wir freuen uns auf weitere spannende Geschichten im neuen Jahr und wünschen Ihnen erholsame Feiertage und ein wunderbares 2020.</p>
<p>Nick Lüthi, Redaktor<br />
Thomas Paszti, Verleger</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/12/19/liebe-leserinnen-und-leser-2/">Liebe Leserinnen und Leser,</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Wir sind im August wieder da</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/07/15/wir-sind-im-august-wieder-da-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 08:49:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerferien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die «Medienwoche» verabschiedet sich für fünf Wochen in die Sommerpause mit einem Rückblick in Bildern auf unseren Sommer-Apéro von Ende Juni. Unser nächster Newsletter erscheint am 20. August. Artikel werden aber sporadisch auf der Website veröffentlicht. Bis dahin wünschen Ihnen Redaktion und Verlag eine erholsame Ferienzeit.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-71072 alignnone" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/MW-Sommer-20180713b.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/MW-Sommer-20180713b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/MW-Sommer-20180713b-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/MW-Sommer-20180713b-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/MW-Sommer-20180713b-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/MW-Sommer-20180713b-470x315.jpg 470w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
<strong>Die «Medienwoche» verabschiedet sich für fünf Wochen in die Sommerpause mit einem Rückblick in Bildern auf unseren Sommer-Apéro von Ende Juni. Unser nächster Newsletter erscheint am 20. August. Artikel werden aber sporadisch auf der Website veröffentlicht. Bis dahin wünschen Ihnen Redaktion und Verlag eine erholsame Ferienzeit.</strong></p>
<p><code class="rl-shortcode">
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2121.jpg' title="Nick Lüthi, Medienwoche" data-rl_title="Nick Lüthi, Medienwoche" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2121-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2121-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2121-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2121-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2121-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2121.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2345.jpg' title="Filip Dingkerkus" data-rl_title="Filip Dingkerkus" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2345-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2345-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2345-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2345-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2345-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2345.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2361.jpg' title="Dominik Brander" data-rl_title="Dominik Brander" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2361-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2361-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2361-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2361-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2361-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2361.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2368.jpg' title="Markus Röösli" data-rl_title="Markus Röösli" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2368-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2368-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2368-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2368-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2368-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2368.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2373.jpg' title="Stefanie Hablützel" data-rl_title="Stefanie Hablützel" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2373-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2373-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2373-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2373-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2373-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2373.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2383.jpg' title="Rolf Gublemann, Johannes Happig" data-rl_title="Rolf Gublemann, Johannes Happig" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2383-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2383-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2383-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2383-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2383-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2383.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2386.jpg' title="Anna Kohler" data-rl_title="Anna Kohler" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2386-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2386-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2386-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2386-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2386-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2386.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2406.jpg' title="Martin Spaar, Thomas Paszti" data-rl_title="Martin Spaar, Thomas Paszti" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2406-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2406-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2406-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2406-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2406-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2406.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2417.jpg' title="Marcel Weibel" data-rl_title="Marcel Weibel" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2417-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2417-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2417-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2417-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2417-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2417.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2431.jpg' title="Nicole Vontobel" data-rl_title="Nicole Vontobel" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2431-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2431-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2431-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2431-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2431-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2431.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2448.jpg' title="Friederike Vinzenz" data-rl_title="Friederike Vinzenz" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2448-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2448-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2448-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2448-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2448-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2448.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2460.jpg' title="Eva Hirschi" data-rl_title="Eva Hirschi" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2460-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2460-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2460-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2460-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2460-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2460.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2469.jpg' title="Irene Messerli, Christoph Hugenschmidt" data-rl_title="Irene Messerli, Christoph Hugenschmidt" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2469-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2469-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2469-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2469-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2469-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2469.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2473.jpg' title="Edith Hollenstein" data-rl_title="Edith Hollenstein" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2473-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2473-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2473-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2473-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2473-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2473.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2334.jpg' title="Patrick Linner" data-rl_title="Patrick Linner" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2334-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2334-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2334-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2334-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2334-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2334.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2325.jpg' title="Marina Schinner und Thomas Pastzi" data-rl_title="Marina Schinner und Thomas Pastzi" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2325-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2325-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2325-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2325-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2325-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2325.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2133.jpg' title="Thomas Paszti, Medienwoche" data-rl_title="Thomas Paszti, Medienwoche" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2133-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2133-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2133-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2133-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2133-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2133.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2161.jpg' title="Nick Lüthi, Eva Hirschi" data-rl_title="Nick Lüthi, Eva Hirschi" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2161-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2161-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2161-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2161-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2161-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2161.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2182.jpg' title="Eva Hirschi" data-rl_title="Eva Hirschi" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2182-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2182-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2182-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2182-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2182-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2182.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2239.jpg' title="Miriam Suter" data-rl_title="Miriam Suter" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2239-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2239-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2239-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2239-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2239-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2239.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2258.jpg' title="Christoph Müller" data-rl_title="Christoph Müller" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2258-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2258-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2258-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2258-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2258-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2258.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2261.jpg' title="Michael von Graffenried" data-rl_title="Michael von Graffenried" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2261-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2261-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2261-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2261-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2261-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2261.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2268.jpg' title="Kilian Gasser" data-rl_title="Kilian Gasser" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2268-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2268-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2268-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2268-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2268-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2268.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2288.jpg' title="Heinz Zaehner" data-rl_title="Heinz Zaehner" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="731" height="1024" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2288-731x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2288-731x1024.jpg 731w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2288-214x300.jpg 214w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2288-768x1076.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2288.jpg 1371w" sizes="auto, (max-width: 731px) 100vw, 731px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2294.jpg' title="Martin Steiger" data-rl_title="Martin Steiger" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2294-683x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2294-683x1024.jpg 683w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2294-200x300.jpg 200w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2294-768x1152.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2294.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2296.jpg' title="Dominik Allemann" data-rl_title="Dominik Allemann" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2296-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2296-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2296-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2296-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2296-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2296.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2300.jpg' title="Katharina Jochum" data-rl_title="Katharina Jochum" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2300-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2300-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2300-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2300-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2300-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2300.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2307.jpg' title="Irena Vckowski" data-rl_title="Irena Vckowski" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2307-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2307-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2307-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2307-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2307-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2307.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2315.jpg' title="Jürg Bachmann" data-rl_title="Jürg Bachmann" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2315-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2315-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2315-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2315-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2315-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2315.jpg 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2488.jpg' title="Matthias Künzler" data-rl_title="Matthias Künzler" class="rl-gallery-link" data-rl_caption="" data-rel="lightbox-gallery-2" data-magnific_type="gallery"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2488-683x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2488-683x1024.jpg 683w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2488-200x300.jpg 200w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2488-768x1152.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/07/Medienwoche-Apero-062019-DSCF2488.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a>
</code></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/07/15/wir-sind-im-august-wieder-da-2/">Wir sind im August wieder da</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Das hat Sie 2018 am meisten interessiert: die Top-5-Artikel der Medienwoche</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/12/21/das-hat-sie-2018-am-meisten-interessiert-die-top-5-artikel-der-medienwoche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2018 16:18:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick 2018]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=64632</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die fünf Beiträge der MEDIENWOCHE, die 2018 am meisten gelesen wurden, beleuchten Brennpunkte der Branche in Vergangenheit und Gegenwart: Da geht es um die goldenen Jahre des Mediengeschäfts, SRF nach «No Billag», Roger Schawinski und Verschwörungstheorien, Nachrichtenagenturen und Fake News, sowie die neu gegründete «Republik». 1. Schweizer Medien spüren die brutalen Spätfolgen der «goldenen Jahre» <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/21/das-hat-sie-2018-am-meisten-interessiert-die-top-5-artikel-der-medienwoche/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die fünf Beiträge der MEDIENWOCHE, die 2018 am meisten gelesen wurden, beleuchten Brennpunkte der Branche in Vergangenheit und Gegenwart: Da geht es um die goldenen Jahre des Mediengeschäfts, SRF nach «No Billag», Roger Schawinski und Verschwörungstheorien, Nachrichtenagenturen und Fake News, sowie die neu gegründete «Republik».</strong></p>
<h1 style="text-align: center;">1.</h1>
<h2 style="text-align: center;">Schweizer Medien spüren die brutalen Spätfolgen der «goldenen Jahre»</h2>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="https://medienwoche.ch/2018/11/27/schweizer-medien-spueren-die-brutalen-spaetfolgen-der-goldenen-jahre/">zum Artikel</a></strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/2018/11/27/schweizer-medien-spueren-die-brutalen-spaetfolgen-der-goldenen-jahre/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-50679 size-full" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/11/MW-Mediengeschichte_20181126.jpg" alt="" width="1456" height="976" /></a></p>
<h1 style="text-align: center;">2.</h1>
<h2 style="text-align: center;">Das Vertrauen ist hin. Die Gegensätze bei SRF brechen auf.<br />
</h2>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="https://medienwoche.ch/2018/07/05/das-vertrauen-ist-hin-die-gegensaetze-bei-srf-brechen-auf/">zum Artikel</a></strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/2018/07/05/das-vertrauen-ist-hin-die-gegensaetze-bei-srf-brechen-auf/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-50822 size-full" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/07/MW-Kommunikationsstoerung-SRG_20180704.jpg" alt="" width="1456" height="976" /></a></p>
<h1 style="text-align: center;">3.</h1>
<h2 style="text-align: center;">«Wir sind die Hauptakteure gegen Fake-News»<br />
</h2>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="https://medienwoche.ch/2018/02/01/wir-sind-die-hauptakteure-gegen-fake-news/">zum Artikel</a></strong></p>
<p><a href="https://medienwoche.ch/2018/02/01/wir-sind-die-hauptakteure-gegen-fake-news/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-51351 size-full" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/02/MW-Nachrichtenagenturen_20180201.jpg" alt="" width="1456" height="976" /></a></p>
<h1 style="text-align: center;">4.</h1>
<h2 style="text-align: center;">Roger Schawinskis fanatische Jagd nach dem Bösen in der Welt<br />
</h2>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="https://medienwoche.ch/2018/04/18/roger-schawinskis-fanatische-jagd-nach-dem-boesen-in-der-welt/">zum Artikel</a></strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/2018/04/18/roger-schawinskis-fanatische-jagd-nach-dem-boesen-in-der-welt/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-51342 size-full" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/04/MW-Schawinski-Verschwoerung-02_20180417.jpg" alt="" width="1456" height="976" /></a></p>
<h1 style="text-align: center;">5.</h1>
<h2 style="text-align: center;">Ein erster kritischer Blick auf die junge «Republik»</h2>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="https://medienwoche.ch/2018/01/15/ein-erster-kritischer-blick-auf-die-junge-republik/">zum Artikel</a></strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/2018/01/15/ein-erster-kritischer-blick-auf-die-junge-republik/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-47751 size-full" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/01/MW-Republik-Launch_20180115.jpg" alt="" width="1456" height="976" /></a></p>
<h3 style="text-align: center;">Die Medienwoche wünscht frohe Festtage. Erholen Sie sich gut.</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-51331 aligncenter" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2017/12/MW-Best-of-2017_20171220.jpg" alt="" width="1024" height="686" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2017/12/MW-Best-of-2017_20171220.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2017/12/MW-Best-of-2017_20171220-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2017/12/MW-Best-of-2017_20171220-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2017/12/MW-Best-of-2017_20171220-470x315.jpg 470w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></h3><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/21/das-hat-sie-2018-am-meisten-interessiert-die-top-5-artikel-der-medienwoche/">Das hat Sie 2018 am meisten interessiert: die Top-5-Artikel der Medienwoche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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